Berühmter Bergsteiger, der 14 Achttausender bezwang, bei Lawine ums Leben gekommen

Der berühmte nepalesische Bergsteiger Nirmal Purja, der die 14 höchsten Gipfel der Welt in Rekordzeit bezwungen hat, in Pakistan kam infolge einer Lawine am Berg Broad Peak ums Leben. Bei der Tragödie starben zudem neun weitere Expeditionsteilnehmer mit ihm.
Des Bergsteigers Elite Exped Expeditionsunternehmen bestätigte seinen Tod am 2. August offiziell. In der Erklärung wurde angemerkt, dass die schwere Lawine am Broad Peak für die gesamte Gruppe tragische Folgen hatte.
Es wurde mitgeteilt, dass sich die Lawine am 31. Juli ereignete, als der 43-jährige Nirmal Purja eine 10-köpfige Gruppe auf den 8.051 Meter hohen Gipfel des Broad Peak führte. Nach dem Vorfall galten die Bergsteiger als vermisst.
Retter führten tagelang Sucharbeiten durch. Jedoch erschwerten schlechtes Wetter, starker Wind und die Komplexität des bergigen Geländes die Operation erheblich. Später wurde bekannt, dass zu den Todesopfern auch Pur Bahadur Gurung aus Nepal, Mallory Geys aus den USA und Nadhira al-Harsy aus dem Oman gehörten.
Nirmal Purja wurde 2019 weltberühmt. Er stellte einen Weltrekord auf, indem er alle 14 Gipfel der Erde über 8.000 Meter in nur 189 Tagen bezwang. Diese enorme Leistung wurde später von Netflix im „14 Peaks: Nothing Is Impossible“ Dokumentarfilm einem noch breiteren Publikum bekannt gemacht.
Experten betrachten den Broad Peak als einen der gefährlichsten und technisch schwierigsten Berge Pakistans. Höhe, raues Klima und unerwartete Lawinen setzen Expeditionen hier stets großer Gefahr aus.
Die Regierung von Nepal und die Bergsteigergemeinschaft werteten den Tod von Nirmal Purja als einen großen Verlust. Es wird betont, dass sein Mut, seine Rekorde und sein Beitrag zur Entwicklung des Bergsports noch viele Jahre unvergessen bleiben werden.

















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