2,4 Millionen Mädchen in Afghanistan von Bildung ausgeschlossen: UNESCO warnt

In Afghanistan Seit der erneuten Machtübernahme der Taliban sind fast 2,4 Millionen Mädchen vom Zugang zur Sekundarbildung ausgeschlossen. Nach Angaben der UNESCO bleibt Afghanistan das einzige Land der Welt, in dem die Sekundar- und Hochschulbildung für Mädchen und Frauen offiziell verboten ist.
Wann wurden die Bildungsverbote eingeführt?
Im März 2022 wurde Mädchen der Besuch weiterführender Schulen verboten. Im Dezember desselben Jahres wurde auch Frauen das Studium an Universitäten untersagt. Die Taliban bezeichneten diese Verbote als vorübergehend, doch sie gelten weiterhin.
Die UNESCO warnt, dass diese Einschränkungen der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Afghanistans langfristig schaden könnten.
Auch wirtschaftliche Verluste werden erwartet
Nach Berechnungen der Organisation könnten die derzeitigen Einschränkungen bis 2066 dazu führen, dass 600.000 afghanische Frauen den Arbeitsmarkt verlassen. Dem Land könnten Einnahmen von bis zu 9,6 Milliarden US-Dollar entgehen.
Außerdem wird prognostiziert, dass Afghanistan bis 2030 mehr als 11.000 qualifizierte Lehrerinnen fehlen werden.
Auch der allgemeine Zustand des Bildungswesens im Land ist besorgniserregend: Mehr als 90 % der zehnjährigen Kinder können keinen einfachen Text lesen, die Alphabetisierungsrate liegt bei 37 %.
Bildungsbeschränkungen in Afghanistan Was denken Sie darüber? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren und teilen Sie den Artikel mit Ihren Angehörigen.


















Kommentare 0
…