Ein Mann, der den Schmerz des Verlusts seines Vaters fühlte: Messi schrieb seinem verstorbenen Vater einen Brief

Ein Mann, der den Schmerz des Verlusts seines Vaters fühlte: Messi schrieb seinem verstorbenen Vater einen Brief

Der 39-jährige Kapitän der argentinischen Nationalmannschaft und von Inter Miami, Lionel Messi veröffentlichte nach dem Tod seines Vaters und langjährigen engsten Rückhalts Jorge Messi einen zutiefst traurigen und bewegenden Beitrag. Darin verschwieg der legendäre Fußballer nicht, dass er sich in einem psychisch und körperlich schwierigen Zustand befinde und die Fortsetzung seiner Fußballkarriere infrage stehe.

Zur Information: Jorge Messi verstarb nach langer Krankheit im Alter von 68 Jahren in einer Klinik in Rosario. Er war von Messis ersten Schritten beim FC Barcelona an während seiner gesamten Karriere dessen Agent und engster Berater.

„Ich weiß nicht, was ich ohne dich tun soll“

In einem Instagram-Beitrag zum Andenken an seinen Vater teilte Messi seine innersten Gefühle:

„Ich weiß nicht, was ich ohne dich tun oder wie ich mein Leben fortsetzen soll. Ich habe mein ganzes Leben lang nur Fußball gespielt, und nun fällt es mir schwer, dies noch lange weiterzuführen. Du warst von Anfang an an meiner Seite. Bis zum Ende war es nicht mehr weit. Warum konntest du nicht noch ein wenig durchhalten, damit wir das gemeinsam zu Ende bringen konnten?“ schrieb Messi.

WM 2026: Der letzte Wunsch des Vaters und Tränen auf dem Spielfeld

Messi zufolge war der Wunsch und die Bitte seines Vaters der wichtigste Grund für seine Teilnahme an der WM 2026. Doch wenige Tage vor Beginn des Turniers verschlechterte sich Jorge Messis Gesundheitszustand drastisch, sodass er die Spiele in den USA nicht besuchen konnte.

  • Hattrick gegen Algerien und Tränen: Messi erzielte im ersten Gruppenspiel drei Tore und konnte bei der Feier seines ersten Treffers die Tränen nicht zurückhalten. Später erklärte er, dass diese Tränen „nichts mit Fußball zu tun hatten“, sondern durch schwere Tage in seiner Familie ausgelöst worden seien.

  • Das Finale und das Ende seiner Kräfte: Argentinien verlor das Finale nach Verlängerung gegen Spanien. Messi gestand, dass er das Finale für seinen Vater gewinnen wollte, seine körperlichen und mentalen Kräfte jedoch erschöpft waren:

    „Meine Beine konnten nicht mehr. Dieses Mal habe ich versucht, über die Grenzen meiner körperlichen Möglichkeiten hinauszugehen, aber ich habe es nicht geschafft. Wir konnten nicht Weltmeister werden, aber wieder einmal hattest du recht: Ich musste dort sein und spielen“.

In den Fußstapfen des Vaters: Sein Vermächtnis bei der Erziehung der Kinder fortführen

Da seine Fußballkarriere infrage steht, erklärte Messi, er wolle seine ganze Aufmerksamkeit nun darauf richten, seine Kinder nach den Lehren seines Vaters zu erziehen.

„Ich vermisse dich sehr, aber du wirst immer an meiner Seite sein – besonders bei der Erziehung meiner Kinder. Denn ich werde sie genauso großziehen, wie du mich erzogen hast“, sagte der Kapitän von Inter Miami.

Millionen Fans und die Sportwelt sprechen dem Weltmeister in dieser schweren Zeit ihr Mitgefühl aus und warten auf seine endgültige Entscheidung, ob er den Profifußball verlässt oder weiterspielt.

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