9-Millionen-Euro-Yacht gesunken

Eine auf mehr als 9 Millionen Euro geschätzte Superyacht ist vor der Küste Sardiniens nur vier Tage nach der Übergabe an ihren neuen Besitzer durch einen Brand gesunken. Dies berichtete die italienische Zeitung Il Messaggero .
Den Angaben zufolge ereignete sich der Vorfall an Bord der 30 Meter langen Angiola II -Yacht. Der Vorfall ereignete sich vor der Costa Smeralda nahe Porto Cervo. An Bord brach plötzlich ein Feuer aus, und die Yacht sank innerhalb kurzer Zeit.
Das Wichtigste: Alle 14 Menschen, die sich während des Unglücks an Bord befanden, wurden von den Rettungskräften sicher gerettet.
Yacht vier Tage zuvor an neuen Besitzer übergeben
Die Angiola II war erst vier Tage vor dem Vorfall an ihren neuen Besitzer übergeben worden. Das durch den Brand schwer beschädigte Schiff sollte später mithilfe eines Schleppers an Land gebracht werden.
Nach Angaben der Rettungskräfte wurde nach dem Vorfall kein Austritt von Treibstoff ins Meer festgestellt.
Das Unternehmen Amer Yachts teilte mit, dass die Angiola II im Jahr 2020 zu Wasser gelassen worden war. Seitdem hatte sie mehrmals den Besitzer gewechselt.
Vertreter des Unternehmens erklärten, dass die Wartungsarbeiten an der Yacht während der Garantiezeit überwacht worden seien.
„Wir sind froh, dass die Passagiere und die Besatzung in Sicherheit sind. Wie alle anderen warten auch wir auf die Ergebnisse der offiziellen Untersuchung“, teilte das Unternehmen mit.
Derzeit wird untersucht, was den Brand ausgelöst hat und warum die Yacht innerhalb so kurzer Zeit sank.
Yacht war bereits zuvor in ein Unglück verwickelt
Zur Einordnung: Bereits im Mai war vor der Küste des australischen Bundesstaates New South Wales eine Yacht gesunken. Damals kippten starke Wellen nicht nur das Schiff, sondern auch ein Rettungsboot um.
Bei dem Unglück kamen drei Menschen ums Leben. Zwei der Opfer waren freiwillige Rettungshelfer.
Bei dem Vorfall mit der Angiola II auf Sardinien überlebten zwar alle 14 Menschen, doch dass die mehrere Millionen Euro teure Yacht nur vier Tage nach der Übergabe an ihren neuen Besitzer sank, sorgte für große Aufmerksamkeit.

















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