US-Staatsverschuldung erreicht neuen Rekord

Die Staatsverschuldung der USA hat 40 Billionen US-Dollar überschritten und den höchsten Stand der Geschichte erreicht. Das berichtete die Associated Press. Bemerkenswert ist, dass die Schulden des Landes erst fünf Monate zuvor, im März, 39 Billionen US-Dollar erreicht hatten.
Ein großer Teil der US-Bundesausgaben fließt in die Verteidigung, die Sozialversicherung und die Medicare-Programme sowie in Zinszahlungen für die Staatsschulden. Experten nennen als Hauptgrund für den regelmäßigen Anstieg der Schulden, dass die Staatsausgaben höher sind als die Steuereinnahmen.
Eine wichtige Rolle beim starken Anstieg der Schulden spielten auch die umfangreichen Kredite, die während der COVID-19-Pandemie zur Unterstützung der Wirtschaft aufgenommen wurden. Später verschärften politische Maßnahmen zur Senkung der Steuern und Erhöhung der Staatsausgaben den Druck auf den Bundeshaushalt zusätzlich.
Experten betonen, dass der Anstieg der Staatsschulden auch das Leben gewöhnlicher Amerikaner beeinflusst. Ihrer Ansicht nach könnten höhere Kreditkosten die Preise für Hypotheken und Autokredite beeinflussen und zugleich die Investitionsmöglichkeiten von Unternehmen einschränken.
Berechnungen des Bipartisan Policy Center zufolge könnte die US-Staatsverschuldung zwischen dem Ende des Winters und der Mitte des Sommers 2027 die Grenze von 41,1 Billionen US-Dollar erreichen. Danach muss der Kongress entscheiden, ob er die Schuldenobergrenze anhebt oder ihre Gültigkeit vorübergehend aussetzt.

















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