„Der Krieg ist teurer geworden, das größte Problem ist Geld“: Selenskyj räumt Engpässe in der Verteidigung ein

„Der Krieg ist teurer geworden, das größte Problem ist Geld“: Selenskyj räumt Engpässe in der Verteidigung ein

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte bei der offiziellen Vorstellung des neuen Verteidigungsministers Jewhenij Chmara, dass das größte Hindernis für das ukrainische Verteidigungssystem der akute Mangel an Finanzmitteln und Ressourcen sei. Wegen der stark gestiegenen Kriegskosten und des wachsenden Bedarfs an der Front ist Kiew gezwungen, nach neuen Finanzierungsquellen zu suchen.

„Es werden mehr Ressourcen benötigt“: Selenskyjs Erklärung

Bei der Festlegung wichtiger Aufgaben für den neuen Minister bewertete das Staatsoberhaupt die aktuelle Lage bei Militärausgaben und bewaffnetem Widerstand offen:

„Eines der größten Probleme, die wir haben, ist Geld. Das ist derzeit tatsächlich eine sehr ernsthafte Herausforderung für den ukrainischen Verteidigungssektor. Die notwendigen Ressourcen müssen gefunden werden, und ich denke, dass dies das größte Problem ist, vor dem wir stehen. Der Krieg ist teurer geworden – das ist eine Tatsache. Es werden mehr Ressourcen benötigt, und der Mangel hat zugenommen. Der Gegner setzt immer mehr Mittel gegen uns ein, und wir müssen uns nicht nur verteidigen, sondern auch aktiv handeln. All das erfordert erhebliche finanzielle Mittel.“ — sagte Wolodymyr Selenskyj.

Kennzahlen zur finanziellen und militärischen Lage der ukrainischen Verteidigung

Bereich

Wesen des Problems und ergriffene Maßnahmen

Hauptproblem

Im Verteidigungsbereich Mangel an Finanzmitteln und materiellen Ressourcen

Aufgabe des neuen Ministers

Jewhenij Chmara wird sämtliche Vereinbarungen mit westlichen Partnern vollständig prüfen

Militärische Anforderungen

Neue Finanzströme, um nicht nur die Verteidigung, sondern auch aktive Operationen fortzusetzen

Schwäche der Luftverteidigung

Erhebliche Schwierigkeiten beim Schutz vor ballistischen Raketen (The Guardian)

Beziehungen zu Partnern

Erneute Analyse bereits geleisteter und erwarteter Militärhilfepakete

Prüfung der Vereinbarungen mit dem Westen und die Gefahr durch ballistische Raketen

Selenskyj zufolge muss der neu ernannte Verteidigungsminister Jewhenij Chmara sämtliche mit internationalen Partnern geschlossenen Militärvereinbarungen umfassend prüfen. Dabei soll geklärt werden, welche Hilfen tatsächlich geliefert wurden und welche sich verzögern.

Gleichzeitig The Guardian betonte Dan Sabbagh, Redakteur für Verteidigung und Sicherheit, dass die ukrainischen Luftverteidigungssysteme angesichts der jüngsten russischen Raketenangriffe, insbesondere beim Abfangen ballistischer Raketen, vor erheblichen Hindernissen und Schwierigkeiten stehen.

Glauben Sie, dass die Ukraine das große Finanzierungsdefizit im Verteidigungsbereich durch neue westliche Hilfe vollständig ausgleichen kann, oder muss sie ihre innenwirtschaftlichen Ressourcen neu bewerten?

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