Mord im Livestream: Warum wurde Cesar Gastelum getötet? Täter gefasst

Die mexikanischen Strafverfolgungsbehörden haben eine großangelegte Spezialoperation zum Mord an dem 25-jährigen Blogger Cesar Daniel Nolasco Gastelum, der in den sozialen Medien für großes Aufsehen sorgte (online als Cesar Gastelum oder „Cesarín“ bekannt), erfolgreich abgeschlossen.
Wie der mexikanische Minister für Sicherheit und Bürgerschutz, Omar Garcia Harfuch, offiziell mitteilte, wurden die Mordverdächtigen infolge operativer Suchmaßnahmen des Nationalen Geheimdienstzentrums im Bundesstaat Puebla identifiziert und festgenommen.
Blutige Operation: Bewaffneter Angriff auf Einsatzkräfte
Der Zugriff auf den Verdächtigen namens Jesus Alberto „N“ entwickelte sich im Gebiet San Andres Cholula zu einem echten bewaffneten Zusammenstoß:
Feuer auf die Polizei eröffnet: Als sich Ermittler und Spezialeinheiten näherten, eröffneten drei bewaffnete Kriminelle das Feuer auf sie;
Gegenschlag und Verluste: Durch das Erwidern des Feuers durch die Sicherheitskräfte wurde einer der Angreifer vor Ort neutralisiert, die anderen beiden – darunter der Hauptverdächtige Jesus Alberto – wurden verwundet festgenommen;
Beschlagnahmte Waffen: Während des Einsatzes wurden drei Schusswaffen, eine große Menge Munition und Fahrzeuge als Beweismittel sichergestellt.
Der Horror vom 4. August: Der Livestream lief weiter
Dieses Aufsehen erregende Verbrechen ereignete sich am 4. August in der Stadt Culiacan im Bundesstaat Sinaloa:
Mörder auf dem Motorrad: Während der Blogger mit mehreren Bekannten in der Nähe eines Fast-Food-Restaurants einen Livestream in den sozialen Medien übertrug, feuerten zwei bewaffnete Personen auf einem Motorrad mehrere Schüsse auf ihn ab und flohen vom Tatort;
Tragödie auf Kamera festgehalten: Die Momente vor dem Angriff und die Stimmen der Menschen, die um Hilfe schrien, wurden direkt in der Live-Übertragung festgehalten;
Motiv des Verbrechens: Die Ermittler prüfen sorgfältig, ob der Mord mit den kontroversen Inhalten und Aussagen zusammenhängt, die der Blogger in den sozialen Medien veröffentlicht hatte.
Der mexikanische Regierungsbeamte Garcia Harfuch betonte, dass die Identität aller Beteiligten vollständig geklärt sei, und erklärte: „Niemand wird ungestraft davonkommen“— so seine Erklärung.


















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