Usbekische Frau in Südkorea verdächtigt, 4 Katzen getötet zu haben

Usbekische Frau in Südkorea verdächtigt, 4 Katzen getötet zu haben

In der Stadt Gimhae in der südkoreanischen Provinz Gyeongsangnam-do wurde eine etwa 20-jährige usbekische Staatsbürgerin an die Staatsanwaltschaft überstellt, da sie verdächtigt wird, vier Kätzchen aus einem Gebäude geworfen und getötet zu haben. Dies berichtete die Korea Daily.

Nach Angaben der zentralen Polizeidienststelle von Gimhae wurde ein Verfahren gegen die Frau wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und anderer Delikte eingeleitet. Sie wurde ohne Inhaftierung an die Staatsanwaltschaft überstellt.

Den Ermittlungen zufolge warf die Frau die Kätzchen im Juli aus dem Fenster ihrer Wohnung im 5. Stock eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Daeseong-dong in Gimhae. Alle vier Tiere kamen dabei ums Leben.

Unter den getöteten Katzen befanden sich die Rassen Russisch Blau, Koreanisch Kurzhaar und Ragdoll. Es stellte sich heraus, dass die Frau einige von ihnen kostenlos über soziale Medien erhalten und andere in Tierhandlungen gekauft hatte. Die Kätzchen waren etwa zwei Monate alt.

Den Ermittlungen zufolge ereignete sich eines der Verbrechen kurz nachdem sie ein Kätzchen von einer Pflegestelle erhalten hatte. Die vorübergehende Besitzerin wollte die Übergabe nach Besichtigung der Wohnverhältnisse verweigern, doch die Frau bat darum, das Tier zumindest für einen Tag behalten zu dürfen. Später stellte sich heraus, dass sie das Kätzchen aus dem Fenster geworfen hatte.

Laut Polizei hat die Frau die Tat während des Verhörs gestanden. Sie gab an, die Tiere getötet zu haben, wenn sie schlechte Laune hatte. Der Vorfall kam nach einer Anzeige durch eine Tierschutzorganisation ans Licht.

Interessanterweise tauchten während der Ermittlungen Informationen auf, dass die Frau versucht hatte, ein weiteres Kätzchen zu adoptieren. Weitere Untersuchungen zu dem Fall dauern an.

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