Ehemaliger israelischer Generalstabschef gibt schockierende Wahrheit zu

Ehemaliger israelischer Generalstabschef gibt schockierende Wahrheit zu

Der ehemalige Generalstabschef der israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF), Herzi Halevi, hat offiziell zugegeben, dass israelische Geiseln in der Gewalt der Hamas bei intensiven Luftangriffen der israelischen Luftwaffe im Gazastreifen ums Leben gekommen sind.

Wie das einflussreiche britische Medium Middle East Eye berichtete, äußerte sich der hochrangige ehemalige Militärbefehlshaber in dieser offenen und schockierenden Weise während einer Pressekonferenz in New York.

«Wir wussten nicht, wo sie waren»: Halevis offenes Geständnis

Auf der Pressekonferenz ging der ehemalige Generalstabschef auf die Militärschläge in Gaza und das Schicksal der Geiseln ein und enthüllte die bittere Wahrheit:

  • Einschlag israelischer Fliegerbomben: «Unsere Bomben haben die Geiseln getötet. Wir wussten nicht, dass sie genau an diesen Zielen festgehalten wurden», gab Herzi Halevi offen zu;

  • Strategie des militärischen Drucks: Dennoch behauptete der ehemalige Militärchef, dass die groß angelegten Kampfhandlungen im Gazastreifen zu diesem Zeitpunkt die einzige notwendige Maßnahme gewesen seien, um die von den Kämpfern festgehaltenen Zivilisten zu befreien.

Die Tragödie vom 7. Oktober und das massive Systemversagen

Halevi äußerte sich auch zu dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023:

  • Ein vermeidbarer Angriff: Der General stellte fest, dass die Möglichkeit bestand, diesen blutigen Angriff zu verhindern, und bewertete das Ereignis als ein schwerwiegendes und unverzeihliches Versagen (Versagen) des israelischen Staatssicherheitssystems;

  • Zurückweisung von Verratsvorwürfen: Gleichzeitig wies er die öffentlichen Vermutungen über Verrat in den Reihen der Armee oder der Geheimdienste entschieden zurück.

Frühere Aussagen und öffentlicher Druck

Dieses Eingeständnis hat ein Thema, das lange Zeit in israelischen politischen und militärischen Kreisen geheim gehalten wurde, wieder auf die Tagesordnung gesetzt:

  • Änderung der Verantwortungszuweisung: Zuvor hatte die israelische Regierung die volle Verantwortung für den Tod aller Geiseln der Hamas-Bewegung zugeschrieben;

  • Medienrecherchen: Israelische Medien hatten bereits in der Anfangsphase des Krieges mehrfach darüber berichtet, dass ein Teil der Gefangenen durch die massiven Luftangriffe der eigenen Armee ums Leben gekommen war.

Dieses offizielle Geständnis von Herzi Halevi in New York dürfte in der israelischen Gesellschaft zu einer weiteren Verschärfung der Forderungen und Proteste der Angehörigen der Geiseln gegen die Regierung und die militärische Führung führen.

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