China legt großen Wert auf die Wiederaufforstung von Panda-Lebensräumen

Die Zahl der in China unter besonderer Pflege gehaltenen Pandas hat 830 erreicht. Gleichzeitig nimmt auch ihre genetische Vielfalt zu. Dies wurde am 3. November auf der Konferenz „Global Panda Partners 2026“ bekannt gegeben.
In den letzten Jahren wurden spezielle ökologische Korridore eingerichtet, um die Lebensräume der Pandas miteinander zu verbinden. Diese haben dazu beigetragen, dass sich 13 zuvor isolierte Pandas der Gesamtpopulation anschließen konnten. Forscher haben in diesen Korridoren mehr als 150 Bewegungen von Pandas und anderen Tieren registriert. Dies erleichtert den Tieren die Wanderung zwischen verschiedenen Gebieten und die Partnersuche.
Der Panda ist eines der nationalen Symbole Chinas und gilt als Sinnbild für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Im Jahr 2026 jährte sich die Gründung des Nationalparks zum Schutz der Pandas zum fünften Mal. In diesem Zeitraum wurden in dem Schutzgebiet beachtliche Erfolge beim Naturschutz erzielt.
Der Teil des Parks in der Provinz Sichuan umfasst eine Fläche von fast 19.300 Quadratkilometern. Dies entspricht etwa 90 Prozent des Gesamtgebiets. In diesem Bereich leben 1.227 wilde Pandas. Offiziellen Angaben zufolge wurden in den letzten fünf Jahren mehr als 22.600 Hektar Panda-Lebensraum wiederhergestellt.
Darüber hinaus wurde die Kontrolle über umweltschädliche Aktivitäten im Nationalparkgebiet verschärft. Infolgedessen wurden 200 Bergbaulizenzen annulliert. Von den 281 geplanten Schließungen kleiner Wasserkraftwerke haben 270 ihren Betrieb eingestellt.

















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