Arteta wirft Champions-League-Schiedsrichtern Missachtung der Regeln vor

Mikel Arteta hat nach dem 1:1-Unentschieden zwischen Arsenal und Atlético im Halbfinale der Champions League die Entscheidungen der Schiedsrichter scharf kritisiert. Er bezeichnete die Rücknahme eines für Eberechi Eze gepfiffenen Elfmeters durch den VAR als „absolut inakzeptabel“.
Dies berichtet Goal.com.
In der 78. Minute der Begegnung wurde der eingewechselte Eze von David Hancko zu Fall gebracht.
Schiedsrichter Danny Makkelie entschied zunächst auf Elfmeter, revidierte seine Entscheidung jedoch nach einer langwierigen VAR-Überprüfung.

Arteta betonte, dass dieser Vorfall das Spielergebnis beeinflusst habe.
In einem Interview nach dem Spiel sagte Arteta: „Nachdem ich in die Kabine zurückgekehrt bin, mit den Jungs gesprochen und mir die Elfmetersituation angesehen habe, ist es sehr enttäuschend und frustrierend, denn es war gegen die Regeln und hat den Spielverlauf verändert.“ Er fügte hinzu, dass man eine Entscheidung nicht mehr ändern könne, nachdem man sie 13 Mal überprüft habe.
Elfmeter spielten in der Partie eine entscheidende Rolle. Zunächst brachte Viktor Gyökeres Arsenal in Führung, später glich Julián Álvarez für Atlético aus.
Auch der Elfmeter, der nach einem Handspiel von Ben White im Strafraum verhängt wurde, sorgte für Diskussionen.
Der ehemalige Fußballer Jamie Carragher kritisierte ebenfalls die Schiedsrichterentscheidungen in der Champions League und äußerte Besorgnis über die Handspielregeln. Arteta erklärte unterdessen, dass er die Frage eines offiziellen Protests der Vereinsführung überlasse.
Trotz allem blickt Arteta optimistisch auf die Chancen seines Teams auf den Finaleinzug. Er lobte den Einsatz seiner Spieler in der schwierigen Situation und hofft auf einen Sieg im Rückspiel vor den eigenen Fans.
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