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De la Fuente erklärt Spaniens Kader ohne Spieler von Real Madrid

Der spanische Nationaltrainer Luis de la Fuente hat auf Fragen zum Fehlen von Real Madrid-Spielern im Kader für die Weltmeisterschaft 2026 reagiert. Der endgültige 26-Mann-Kader für das Turnier in den USA, Kanada und Mexiko wurde am Montag, dem 25. Mai, bekannt gegeben.

Der meistdiskutierte Punkt war das Fehlen jeglicher Spieler von Real Madrid auf dieser Liste. Im spanischen Fußball galt der „Königliche Klub“ immer als eine der wichtigsten Stützen für die Nationalmannschaft. Daher löste diese Entscheidung bei Fans und Experten unterschiedliche Meinungen aus.

Luis de la Fuente betonte, dass er in dieser Angelegenheit nicht auf die Vereine, sondern nur auf das Interesse der Nationalmannschaft schaue. Ihm zufolge sei es für einen Nationaltrainer nicht wichtig, für welchen Verein ein Spieler spielt, sondern wie er die Ehre Spaniens verteidigt.

„Ich bin der Nationaltrainer und es interessiert mich nicht, woher diese Spieler kommen. Das sind Nationalspieler, ich schaue nicht auf diesen oder jenen Verein. Ich habe nicht die Voreingenommenheit, die ein Fan haben könnte. Ich möchte nur, dass diese Spieler stolz darauf sind, die Nationalmannschaft zu vertreten“, sagte de la Fuente.

Die Worte des Trainers bedeuten, dass er sich bei der Auswahl nur auf sportliche Prinzipien gestützt hat. Für de la Fuente scheinen die aktuelle Form, die taktische Eignung, das Gleichgewicht der Mannschaft und die Rolle des Spielers im System der Nationalmannschaft die Hauptkriterien gewesen zu sein.

Die spanische Nationalmannschaft wurde für die Weltmeisterschaft in Gruppe H gelost. „La Roja“ trifft in der Gruppenphase auf Kap Verde, Saudi-Arabien und Uruguay. Das Team spielt am 15. Juni gegen Kap Verde, am 21. Juni gegen Saudi-Arabien und am 27. Juni gegen Uruguay.

Vor Beginn der Weltmeisterschaft stehen für Spanien noch zwei Testspiele an. Die Schützlinge von de la Fuente spielen am 4. Juni gegen den Irak und am 9. Juni gegen Peru. Diese Spiele sind für den Trainerstab wichtig, um den Kader zu testen, taktische Pläne zu überprüfen und den Zustand der Schlüsselspieler zu bewerten.

Spanien gilt als einer der Favoriten bei der Weltmeisterschaft. Das Team verfügt über junge Talente, erfahrene Spieler und ein starkes Mittelfeld. Es ist jedoch sicher, dass die Diskussionen um den Kader ohne Vertreter von Real Madrid noch eine Weile anhalten werden.

Kurz gesagt, Luis de la Fuente erklärte, dass er bei der Nichtberufung von Real Madrid-Spielern auf die Bedürfnisse der Nationalmannschaft und nicht auf den Namen des Vereins geschaut habe. Seine Position ist einfach: Die Nationalmannschaft ist keine Parade der Vereine, sondern ein einziges Team, das die Ehre Spaniens verteidigt. Nun wird das Spielfeld zeigen, wie richtig diese Auswahl war.

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