Harry Kane priorisiert Teamerfolg gegenüber persönlichen Rekorden

Harry Kane priorisiert Teamerfolg gegenüber persönlichen Rekorden

Für Harry Kane, den erfolgreichsten Torschützen in der Geschichte der englischen Nationalmannschaft, sind persönliche Erfolge und Torjagden nicht das Hauptziel. Der Bayern-Stürmer bevorzugt den Gewinn großer Titel mit der Nationalmannschaft gegenüber dem Wettbewerb mit Stars wie Lionel Messi oder Kylian Mbappe. Dies betonte der ehemalige Verteidiger Danny Mills in einem Interview mit Goal.com. Goal.com berichtet darüber.

In den Qualifikationsspielen für die Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika hat Kane bereits Tore erzielt. Insbesondere im letzten Spiel gegen Kroatien erzielte er einen Doppelpack und erhöhte seine Trefferquote in der Nationalmannschaft auf 81. Experten sind jedoch der Meinung, dass ein Sieg im Fernduell gegen Lionel Messi oder Erling Haaland für ihn eine untergeordnete Rolle spielt.

Persönliche Ergebnisse und Teamerfolg

Laut Danny Mills möchte sich Harry Kane eher wie Olivier Giroud fühlen. Der französische Stürmer erzielte bei der Weltmeisterschaft 2018 zwar kein einziges Tor, gewann am Ende jedoch die Goldmedaille. Für Kane ist es wichtiger, Weltmeister zu werden – selbst ohne Torerfolg –, als das Turnier mit dem "Goldenen Schuh" im Viertelfinale zu verlassen.

"Es gibt einige Weltklasse-Stürmer, für die persönliche Ziele über denen des Teams stehen. Sie können etwas egoistischer sein, aber Kane gehört nicht dazu. Er kennt seine Fähigkeiten genau, und die Ergebnisse anderer Stars machen ihn nicht nervös", sagt Mills.

Derzeit strebt die englische Nationalmannschaft unter der Leitung von Thomas Tuchel nach globalem Erfolg. Als Kapitän hat Kane die Verantwortung übernommen, nicht nur Tore zu schießen, sondern auch auf dem Platz zu führen. Er gewann mit Tottenham dreimal den "Goldenen Schuh" in der Premier League und bricht auch in Deutschland eine Reihe von individuellen Rekorden, doch in seiner Vitrine fehlt immer noch ein prestigeträchtiger Team-Pokal.

So konzentriert sich Harry Kane nicht darauf, wie viele Tore Konkurrenten wie Lionel Messi oder Kylian Mbappe erzielen, sondern darauf, dass die englische Nationalmannschaft die lang ersehnte Meisterschaft erreicht. Das Wichtigste für ihn sind nicht die 81 Tore in 115 Spielen, sondern der Pokal, den er nach dem Schlusspfiff in die Höhe stemmt.

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