Weltmeisterschaft: Algerien reicht Beschwerde bei der FIFA gegen Lionel Messi und Mac Allister ein

Die 0:3-Niederlage gegen die argentinische Nationalmannschaft im Eröffnungsspiel der Gruppenphase der Weltmeisterschaft hat einen scharfen Protest des algerischen Fußballverbandes ausgelöst. Die Nordafrikaner sind unzufrieden mit den Entscheidungen des polnischen Schiedsrichters Szymon Marciniak und haben eine offizielle Beschwerde an die FIFA gerichtet. Die Hauptvorwürfe richten sich gegen grobe Szenen unter Beteiligung von Lionel Messi und Alexis Mac Allister. Dies berichtet Goal.com Bericht meldet.
Laut einem Bericht von The Athletic hebt die algerische Seite insbesondere einen Vorfall in der 30. Minute hervor. Dabei setzte Argentiniens Kapitän Lionel Messi bei einem Zusammenstoß mit Verteidiger Aissa Mandi eine gefährliche Bewegung mit den Stollen seiner Schuhe ein. Der algerische Verband ist der Ansicht, dass Messi in dieser Situation mit einem Platzverweis hätte bestraft werden müssen.
Zudem enthält die Beschwerde eine Episode im Zusammenhang mit dem Mittelfeldspieler Alexis Mac Allister. Berichten zufolge stieß er den Algerier Ibrahim Maza bei einem Zusammenstoß mit dem Ellbogen, ohne dass der Schiedsrichter eine Disziplinarmaßnahme ergriff. Die algerische Seite behauptet, dass solche Situationen das Spielergebnis direkt beeinflusst haben.
Reaktion von Trainer und Verband
Der Cheftrainer der algerischen Nationalmannschaft, Vladimir Petkovic, verbarg seine Unzufriedenheit mit der Spielleitung nicht. "Es macht keinen Sinn, hypothetische Situationen zu kommentieren, aber jeder hat alles gesehen, ich eingeschlossen", betonte der Fachmann. Anonymen Quellen im Verband zufolge ist das Team zutiefst verärgert, dass die Sicherheit seiner Spieler auf dem Platz nicht gewährleistet war.Inmitten dieser Streitigkeiten hatte das Spiel eine historische Bedeutung für Lionel Messi. Er bestritt sein 200. Länderspiel für Argentinien und erzielte einen Hattrick. Mit diesen Toren brach Messi den Rekord von Miroslav Klose mit 16 Toren in der Geschichte der Weltmeisterschaften. Die Proteste der gegnerischen Mannschaft warfen jedoch einen kleinen Schatten auf diesen feierlichen Abend.
Bisher haben die FIFA und andere offizielle Fußballorganisationen keine Stellungnahme zur Beschwerde Algeriens abgegeben. Die amtierenden Weltmeister bereiten sich derweil auf die nächsten Spiele vor. Argentinien trifft in der weiteren Gruppenphase auf die Nationalmannschaften von Österreich und Jordanien. Die Schützlinge von Lionel Scaloni müssen die Balance zwischen Disziplin und Offensivdrang wahren, um den Einzug in die Play-offs frühzeitig zu sichern.

















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