Liverpool holt Jarell Quansah trotz Problemen in der Defensive nicht zurück

Liverpool holt Jarell Quansah trotz Problemen in der Defensive nicht zurück

Der englische Klub Liverpool beabsichtigt trotz einer schweren Krise bei den Innenverteidigern nicht, die Rückkaufklausel für Eigengewächs Jarell Quansah zu aktivieren. Laut talkSPORT betrachtet die Führung des Vereins von der Merseyside die Verstärkung anderer Mannschaftsteile auf dem Transfermarkt als vorrangige Aufgabe. Das berichtet Goal.com berichtet .

Liverpools Cheftrainer Andoni Iraola steht derzeit vor einer äußerst schwierigen Situation vor der neuen Saison. Der Coach hat offen eingeräumt, dass seinem Team Spieler für die Innenverteidigung fehlen. Joe Gomez, der sich beim 4:2-Sieg im Testspiel gegen Sunderland verletzt hat, wird den ersten Spieltag der Premier League definitiv verpassen.

Dieser Ausfall verschärft die bestehenden Probleme der Mannschaft in der Defensive zusätzlich. Die jungen Talente Jeremy Moke und Giovanni Leoni befinden sich zudem nach langfristigen Verletzungen noch im Aufbautraining, wodurch dem Cheftrainer erfahrene Innenverteidiger fehlen.

Personalmangel in der Defensive

Der Klub hatte seine Abwehr zu Beginn des Jahres mit der Verpflichtung von Jeremy Moke von Rennes für 60 Millionen Pfund verstärkt. Der 21-Jährige konnte jedoch wegen einer schweren Schulterverletzung noch nicht vollständig genesen und daher noch kein Pflichtspiel für den Verein bestreiten. Der 19-jährige Giovanni Leoni, der von Parma als langfristiger Nachfolger von Virgil van Dijk verpflichtet wurde, hat außerdem seit September vergangenen Jahres nicht mehr gespielt.

Darüber hinaus wechselte Ibrahima Konaté im Juni ablösefrei zu Real Madrid, was die defensiven Möglichkeiten der Mannschaft weiter einschränkte. Da Van Dijk derzeit zusätzlichen Urlaub nimmt, sind Andoni Iraolas Optionen noch begrenzter.

Laut Goal.com wurde der Personalmangel im Testspiel gegen Leeds deutlich sichtbar. Der Trainer war gezwungen, den Teenager Ifeanyi Nduke neben dem Linksverteidiger Luke Chambers und dem 18-jährigen Mor Talla Ndiaye in der Innenverteidigung einzusetzen, da Nduke wegen Problemen mit seiner Arbeitserlaubnis nicht an Pflichtspielen teilnehmen darf.

Prioritäten in der Transferpolitik

Laut Vereinbarung hatte Liverpool das Recht, den im vergangenen Sommer verkauften englischen Nationalspieler für 70 Millionen Pfund zurückzuholen. Diese Summe entspricht exakt dem Doppelten des Betrags, für den der Klub den Spieler verkauft hatte. Die Vereinsführung zieht es unter den aktuellen Umständen jedoch vor, die Mittel zur Behebung anderer Problempositionen einzusetzen.

Liverpool, das im Zentrum einer schweren Verletzungskrise in der Defensive steht, wird daher im Winter- oder Sommertransferfenster nach anderen taktischen Lösungen suchen müssen. Wie Andoni Iraola das Team durch diese schwierige Prüfung führt, wird zu seiner größten Herausforderung.

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