Messi erzielte im Spiel Argentinien gegen Österreich ein Tor, das wir so nicht kannten

Messi erzielte im Spiel Argentinien gegen Österreich ein Tor, das wir so nicht kannten

Ich verfolge Lionel Messi seit den frühen Jahren seiner Karriere. In dieser Zeit haben wir fast jede Art von Tor gesehen, die er erzielen kann. In manchen Situationen erkennt man schon an der Bewegung, dass es Messi ist.

Seine ersten und dritten Tore gegen Algerien waren so. Die Art und Weise, wie er den Ball anpasst, in einem Augenblick Platz für den Schuss findet und dem Torwart keine Chance lässt, ist sehr typisch für Messi. Obwohl sein zweites Tor auf eine weniger gewöhnliche Weise fiel, lassen sich auch solche Fälle in seiner Karriere finden.

Auch bei seinem ersten Tor gegen Österreich sahen wir den vertrauten Messi. Selbst dass er einen Elfmeter nicht verwandeln konnte, ist für diejenigen, die ihn seit Jahren verfolgen, absolut nicht unerwartet. Seine Quote bei Elfmetern liegt bei 72 Prozent. Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Expected-Goal-Wert (xG) für einen Elfmeter 0,79 beträgt, liegt Messi in dieser Hinsicht sogar unter dem Durchschnitt.

Ich wäre nicht überrascht, wenn er gegen Jordanien ein Kopfballtor erzielen würde. Denn im Laufe seiner Karriere hat Messi in entscheidenden Spielen auch solche Tore geschossen.

Aber das zweite Tor gegen Österreich war anders. Zu Beginn des Angriffs passte er zu Julian Alvarez. In diesem Zug zeigte sich der gewohnte Messi: die schnelle Einschätzung der Situation, das Finden des Mitspielers und das Lenken des Angriffs in eine günstige Richtung.

Nachdem Alvarez' Schuss geblockt wurde, betrachtete Messi die Episode nicht als beendet. Er rannte dem Abpraller hinterher, drang zwischen zwei Gegner durch und schaffte es, aus einer sehr ungünstigen Position abzuschließen. Das Entscheidende hier war nicht eine geschickte Kombination, sondern der starke Wille, ein Tor zu erzielen.

Wir haben Messi oft als einen Spieler gesehen, der das Feld kontrolliert, seine Kräfte schont und im richtigen Moment aktiv wird. Dieses Mal kämpfte er jedoch wie ein gewöhnlicher Stürmer bis zum Ende um den Abpraller.

Das zweite Tor gegen Österreich hob sich aus diesem Grund ab. Es wurde nicht vom Genie auf dem Platz erzielt, sondern von einem Fußballer, der extrem hungrig nach einem Tor war. Diese Seite von Messi haben wir selten gesehen. Das Interessanteste ist, dass er immer noch so sehr um Tore kämpft.

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