Koloskov benennt Hauptproblem im Spiel Usbekistans gegen Portugal

Wjatscheslaw Koloskow, Ehrenpräsident des Russischen Fußballverbandes, analysierte das Spiel der usbekischen Nationalmannschaft gegen Portugal in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft 2026.
Usbekistan verlor diese Partie mit 0:5. Laut Koloskow zeigte die Nationalmannschaft im Turnier zwei verschiedene Gesichter.
"Usbekistan zeigte bei der Weltmeisterschaft zwei verschiedene Spielweisen. Im Spiel gegen Kolumbien agierte das Team würdig, und einige Aspekte waren gut. Aber im Spiel gegen Portugal brach die Mannschaft völlig zusammen", sagte er.
Der Experte merkte an, dass das Hauptproblem darin bestand, dass die Spieler nicht wussten, wie sie gegen einen starken Gegner agieren sollten. Er sagte, dass Cheftrainer Fabio Cannavaro der taktischen Vorbereitung möglicherweise nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt habe.
"Ich hatte den Eindruck, dass Cannavaro taktisch nicht genug gearbeitet hat. Das Team versuchte zuerst, sich mit fünf Verteidigern tief zu verteidigen, aber das funktionierte nicht. Dann gingen sie zum Pressing über, doch die Situation verschlechterte sich weiter", so Koloskow.
Gleichzeitig bewertete er die physische und technische Vorbereitung der usbekischen Spieler positiv.
"Das Team ist physisch und technisch nicht schlecht vorbereitet. Usbekistan ist eine Nationalmannschaft auf durchschnittlichem Weltcup-Niveau. Meiner Meinung nach war in diesem Spiel die Taktik der entscheidende Faktor", fügte der Experte hinzu.
Koloskow lobte zudem separat den Auftritt Portugals. Seinen Worten zufolge agierten die Europäer auf hohem Niveau und boten Usbekistan eine echte Meisterklasse.
"Natürlich hat Portugal ebenfalls sehr stark gespielt und sein hohes Niveau demonstriert", sagte er.
Somit nannte der Experte taktische Fehler und einen ineffektiven Spielplan als Hauptgründe für die schwere Niederlage Usbekistans.


















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