Erling Haalands Vater wütend über Schiedsrichterleistung: Dramatisches Duell zwischen Norwegen und England

Erling Haalands Vater wütend über Schiedsrichterleistung: Dramatisches Duell zwischen Norwegen und England

Das Qualifikationsspiel zur Weltmeisterschaft 2026 zwischen Norwegen und England wird nicht nur wegen des Geschehens auf dem Platz, sondern auch wegen der Emotionen auf der Tribüne in Erinnerung bleiben. Die Niederlage Norwegens und das damit verbundene Ausscheiden aus dem Turnier lösten scharfe Kritik bei Alf-Inge Haaland, dem Vater von Stürmerstar Erling Haaland, aus. Der ehemalige Fußballprofi war über die Entscheidungen der Schiedsrichter so verärgert, dass er seine Gefühle öffentlich nicht zurückhielt. Dies berichtet Goal.com berichtet .

Das Spiel begann für Norwegen optimal. Ein Treffer von Andreas Schjelderup erwischte Torhüter Jordan Pickford auf dem falschen Fuß und brachte die Skandinavier in Führung. Doch die Mannschaft von Englands Nationaltrainer Thomas Tuchel übernahm schnell die Kontrolle. Besonders der Doppelpack von Jude Bellingham entschied die Partie und brachte die "Three Lions" in die nächste Runde.

Während der Begegnung kam es zu mehreren umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen. Insbesondere wurde Norwegens zweites Tor aberkannt, da Erling Haaland wegen eines Stoßens gegen Elliot Anderson zurückgepfiffen wurde. Zudem musste die FIFA eine Stellungnahme abgeben, um Gerüchte zu dementieren, wonach der Ball vor Bellinghams Tor die "Spidercam" berührt habe. Diese Kette von Entscheidungen brachte Alf-Inge Haaland auf der Tribüne zur Weißglut.

Konflikt auf der Tribüne und Sticheleien in sozialen Medien

Wie Goal.com berichtet, fingen die Kameras Alf-Inge Haaland in der VIP-Loge ein, als Schiedsrichter Clement Turpin in der Nachspielzeit einen Elfmeter für England gab. Obwohl der Elfmeter nach VAR-Eingriff zurückgenommen wurde, hielten die Aufnahmen fest, wie Erlings Vater beleidigende Gesten in Richtung Spielfeld machte. Sein Verhalten löste in den sozialen Medien hitzige Diskussionen aus.

Der 51-jährige Alf-Inge Haaland beließ es nicht bei beleidigenden Gesten. Nach dem Spiel postete er eine sarkastische Nachricht in den sozialen Medien: "Gut gemacht, Bellingham und Schiedsrichter." Dies wird als Teil des massiven Frusts im norwegischen Lager über die Schiedsrichterleistung gewertet. Seiner Meinung nach haben die Fehler der Unparteiischen Norwegens Chance auf das Halbfinale zunichtegemacht.

Auch die statistischen Daten waren für Norwegen ernüchternd. Laut Opta-Analysen ist England eines der wenigen Teams, das Erling Haaland in einem Pflichtspiel an einem Torerfolg gehindert hat. Zuletzt war dies der österreichischen Nationalmannschaft im Oktober 2024 gelungen. Damit endete eine 636 Tage andauernde Serie ausgerechnet gegen England.

Diese Niederlage ist schmerzhaft für den norwegischen Fußball, da das Team trotz eines der besten Stürmer der Welt bei großen Turnieren Schwierigkeiten hat, Erfolge zu feiern. Alf-Inge Haalands Verhalten wird nicht nur als väterlicher Instinkt, sondern als persönliche Reaktion auf eine empfundene Ungerechtigkeit interpretiert. England setzt nun seinen Weg Richtung Titel fort.

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