$10-Milliarden-FIFA-Skandal: «Bestechungs»-Vorwurf und 53-Tage-Ultimatum!

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat einen beispiellosen Schritt unternommen, um einen Plan zur Veräußerung von Teilen der Weltmeisterschaftsrechte an externe Investoren umzusetzen. Als Gegenleistung für die Unterstützung dieses Plans verspricht er, jedem der 211 Fußballverbände der Organisation 40 Millionen US-Dollar zu zahlen.
Zamin.uz präsentiert die Details dieses 10-Milliarden-Dollar-Dehls, Infantinos Brief an die Mitgliedsstaaten und den Kontext der großen Kontroverse, die entstanden ist.
1. Entscheidung muss innerhalb von 53 Tagen getroffen werden
Laut Berichten der einflussreichen The Times hat Gianni Infantino die Idee ins Spiel gebracht, die kommerziellen und Übertragungsrechte der Weltmeisterschaft an externe Investoren zu verkaufen.
Wenn dieser Vorschlag angenommen wird, tritt ab dem 1. Januar 2027 ein Großpaket im Wert von 10 Milliarden US-Dollar in Kraft. Infolgedessen kann jeder der 211 FIFA-Mitgliedsverbände jeweils 40 Millionen US-Dollar erhalten.
Den Mitgliedsländern wurde jedoch nur eine Frist von 53 Tagen eingeräumt, um über die Annahme oder Ablehnung dieses Vorschlags zu entscheiden.
2. Infantinos Brief: Zwei Auswahlmöglichkeiten
Der FIFA-Chef hat den Mitgliedsverbänden einen Sonderbrief geschickt, in dem er seine Position und zwei alternative Optionen für den Vorschlag darlegt:
Aus dem Brief von Gianni Infantino an die Mitgliedsverbände:
«Die Entscheidung, diesen Vorschlag anzunehmen oder abzulehnen, liegt ganz bei Ihnen. Wenn Sie ihn annehmen möchten, wird das 10-Milliarden-Dollar-Paket ab dem 1. Januar 2027 umgesetzt, was den Beginn der nächsten Phase unseres gemeinsamen Weges bedeutet.
Wenn Sie beschließen, den Status quo beizubehalten und diesen Vorschlag abzulehnen, sind wir bereit, das Forward-Programm zur Erhöhung der Finanzierung auf 2,7 Milliarden US-Dollar auszuweiten, wie zuvor erwähnt.
Insgesamt kann während des nächsten Zyklus ab dem 1. Januar 2027 jeder Mitgliedsverband im Rahmen dieses Vorschlags bis zu 40 Millionen US-Dollar erhalten».
3. Reaktion der Kritiker: «Das ist offene Bestechung!»
Die Idee, externe Investoren als Partner in die WM-Rechte einzubinden, stößt in der Fußballöffentlichkeit und bei zahlreichen Offiziellen auf scharfe Kritik.
Gegner des Deals bezeichneten Infantinos Versprechen von jeweils 40 Millionen US-Dollar an jedes Land und die Fristsetzung von 53 Tagen als «Bestechungs»- Taktik, die darauf abzielt, die Stimmen der Mitgliedsverbände zu kaufen.
Die wichtigsten Fakten zum 10-Milliarden-Dollar-Vorschlag der FIFA
Aspekt / Maß | Details |
Initiator | Gianni Infantino (FIFA-Präsident) |
Projektwert | 10-Milliarden-Dollar-Paket |
Angebot an die Mitglieder | 40 Millionen US-Dollar pro Mitglied (insgesamt 211) |
Entscheidungsfrist | 53 Tage |
Inkrafttreten | 1. Januar 2027 |
Alternative Option (bei Ablehnung) | Ausweitung des Forward-Programms auf 2,7 Milliarden US-Dollar |
Hauptquelle | The Times Medienbericht |
Der größte finanzielle Deal im Weltfußball und die Kontroversen darum stehen im Zentrum der Aufmerksamkeit aller Fußballfans und Experten.
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