Juventus auf dem Transfermarkt: Problempositionen und Kaderanalyse

Juventus auf dem Transfermarkt: Problempositionen und Kaderanalyse

Dreieinhalb Wochen vor dem Ende des Transferfensters werden die Lücken im Kader von Juventus und die Möglichkeiten der Mannschaft in den einzelnen Mannschaftsteilen intensiv diskutiert. Laut Ixbt.com verfügt der Klub aus Turin zwar über einen breiten Kader mit 28 Spielern, doch auf einigen Positionen bestehen weiterhin klare Defizite – sowohl quantitativ als auch qualitativ. Goal.com berichtet .

Der Klub nahm während der Sommertransferperiode mehrere Veränderungen vor. Ekhator, Celik, Alajbegovic und Kolo Muani stießen zum Kader, während Vlahovic den Verein als ablösefreier Spieler verließ. Auch Kostic ging ablösefrei, Openda wechselte zu Olympique Lyon, Rouhi zu Carrarese, Pedro Felipe zu Racing Santander, Adzic zu Sassuolo und Joao Mario zur Fiorentina.

Fragen im Tor und in der Abwehr

Auf dem Papier stehen Juventus drei Torhüter zur Verfügung: Di Gregorio, Perin und Pinsoglio. Allerdings sorgt es für große Sorgen, dass die Verträge von Perin und Pinsoglio nur noch ein Jahr laufen und Stammkeeper Di Gregorio die Anforderungen des Trainers und des Klubs nicht vollständig erfüllt. Nachdem die Optionen mit den Wunschspielern Alisson und Emiliano Martinez ausgeschieden sind, erwägt der Klub, den japanischen Torhüter Suzuki über Paris Saint-Germain auszuleihen.

In der Abwehr scheint es zwar kein quantitatives Problem zu geben, doch der Trainerstab hat qualitative Bedenken. Für eine Viererkette stehen Kalulu, Celik, Bremer, Gatti, Kelly, Rugani, Cambiaso und Cabal zur Verfügung. Allerdings wird betont, dass Spieler wie Bolognas Verteidiger Lucumì, die den Ball sicher nach vorne tragen können, besser zum gewünschten Spielstil des Cheftrainers passen würden.

Probleme im Mittelfeld und beim Spielaufbau

Ausgehend vom 4-2-3-1-System verfügt der aktuelle Kader über eine übermäßig große Zahl zentraler Mittelfeldspieler – insgesamt sieben: Locatelli, McKennie, Thuram, Koopmeiners, Miretti, Douglas Luiz und Arthur. Die ersten drei gelten als unverkäuflich, während Angebote für Koopmeiners und Miretti geprüft werden. Die Zukunft der beiden brasilianischen Spieler ist derzeit weiterhin ungewiss.

Seit Jahren fehlt Juventus ein tief stehender Spielmacher vom Kaliber eines Andrea Pirlo oder Miralem Pjanic. Bei Juventus gibt es viele Spieler, doch es fehlt ein Führungsspieler, der die Qualität des Spiels auf höchstem Niveau halten kann. Die Vereinsführung sucht weiter nach einer Lösung, um diese Lücke zu schließen.

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