Juventus Intensiviert Verhandlungen über den Transfer von Jhon Lucumí

Juventus Intensiviert Verhandlungen über den Transfer von Jhon Lucumí

Der italienische Klub Juventus setzt seine Bemühungen um die Verpflichtung des kolumbianischen Innenverteidigers Jhon Lucumí von Bologna entschlossen fort. Laut Alfredo Pedullà sind die Verhandlungen zwischen den Klubs nach Ablauf der im Vertrag des Spielers festgeschriebenen Ausstiegsklausel in Höhe von 28 Millionen Euro in eine neue Phase eingetreten. Beide Seiten bemühen sich um eine Einigung. Goal.com berichtet darüber.

Die Führung von Bologna hat den Preis für den Spieler inzwischen auf 20 Millionen Euro inklusive Boni gesenkt. Obwohl dieser Betrag unter der bisherigen Ablösesumme liegt, ist er weiterhin höher als das Angebot des Turiner Klubs. Dennoch werden die Chancen als hoch eingeschätzt, dass die Differenz zwischen den Vereinen verringert und eine Einigung erzielt werden kann.

Die Position des Spielers und die Pläne von Juventus

Obwohl der Verteidiger zahlreiche Angebote aus dem Ausland erhalten hat, bleibt Juventus seine oberste Priorität. Der Kolumbianer betrachtet das Projekt des Turiner Teams als den besten nächsten Schritt in seiner Karriere und hat offen seinen Wunsch geäußert, zu diesem Klub zu wechseln. Seine klare Haltung dürfte in den Verhandlungen ein wichtiger Faktor sein.

Um die finanziellen Ausgaben zu optimieren, prüft Juventus auch alternative Optionen. Wie Tuttosport berichtet, untersucht der Klub die Möglichkeit, eigene Spieler in den Deal einzubeziehen und dadurch die Ablösesumme zu senken. Namen wie Juan Cabal und Fabio Miretti werden als mögliche Kandidaten für eine Einbindung in den Transfer genannt.

Schwierigkeiten bei den Verhandlungen und nächste Schritte

Der Turiner Klub bewertet die beiden Spieler insgesamt mit 10 bis 15 Millionen Euro und hofft, dass Bologna den Vorschlag akzeptiert. Die Führung des Klubs aus der Emilia verfolgt derzeit jedoch einen anderen Ansatz und bevorzugt, den Transfer ausschließlich gegen eine vollständige Barzahlung abzuschließen. An einem Spielertausch zeigt sie wenig Interesse.

Auch wenn dies die Verhandlungen etwas komplizierter macht, stehen die Klubs weiterhin in ständigem Kontakt. Die Verstärkung der Defensive bleibt für Juventus eine Priorität, und die nächsten Treffen in den kommenden Tagen könnten für den Ausgang des Transfers entscheidend sein.

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