Juventus steckt in einer sich zuspitzenden Torwartkrise

Die Niederlage gegen Inter im australischen Perth Juventus hat die Torwartsituation des Klubs erneut zum dringendsten Problem gemacht. Wie Goal.com berichtet, ist die Verpflichtung einer neuen Nummer eins für das von Luciano Spalletti trainierte Team nach mehreren unsicheren Aktionen im Spiel zu einem absoluten Notfall geworden. Goal.com berichtet .
Dabei hatte die Saisonvorbereitung für die Turiner eigentlich positiv begonnen. Spallettis Mannschaft blieb in den ersten vier Spielen gegen Basel, Standard Lüttich, Nizza und Chelsea ohne Gegentor. Dank einer geordneten Defensivleistung hinterließen Michele Di Gregorio und Mattia Perin einen guten Eindruck, da sie den Gegnern nur wenige Chancen ermöglichten.
Fehler im Derby d'Italia
Gegen Inter traten die alten Fehler und Probleme jedoch wieder auf. Beim ersten Inter-Tor bekam Dimarco zwar zu viel Platz für seinen Abschluss, doch auch Di Gregorio reagierte sichtbar zu spät. In der zweiten Szene unterlief dem Torwart beim Versuch, Dioufs Abschluss aus kurzer Distanz abzuwehren, ein unsicherer und folgenschwerer Fehler, sodass der Ball im Netz landete.Die Szene erinnerte an die zahlreichen Fehler aus den Spielen gegen Inter im San Siro und gegen Como im Allianz Stadium in der vergangenen Saison. Dadurch steht die Zukunft des 1997 geborenen Torwarts bei Juventus erneut infrage. Obwohl sein Vertrag bis 2029 läuft, konnte er weder den Trainerstab noch die Klubführung vollständig überzeugen.
Schwierigkeiten auf dem Transfermarkt und neue Kandidaten
Da nur noch wenige Wochen bis zum Ende des Transferfensters verbleiben, stehen neben Di Gregorio weiterhin Mattia Perin und Pinsoglio im Kader von Juventus. Dass die Verträge von Perin und Pinsoglio in einem Jahr auslaufen und Di Gregorio nach einer kontroversen Situation mit seinem Berater im Juli im Klub praktisch isoliert ist, bringt Juventus in eine schwierige Lage.Bisher hat der Klub aus Turin weder einen geeigneten Abnehmer für Di Gregorio noch eine neue Nummer eins auf dem erforderlichen Niveau gefunden. Die wichtigsten Ziele Alisson und Dibu Martínez sind zu anderen Teams gewechselt, während auch Alternativen wie Vicario die Klubführung nicht vollständig überzeugen. Sollte Paris Saint-Germain den japanischen Torwart Suzuki von Parma verpflichten, wird eine Leihe zu Juventus als letzte Option erwogen.
Da der Start der Serie A nur noch zwei Wochen entfernt ist, wird sich in den kommenden Stunden zeigen, wie Klubverantwortliche wie Carnevali, Massara und Ottolini dieses Problem auf der Torwartposition lösen. Zu Saisonbeginn war die Torwartfrage lediglich eine Priorität, nun ist sie zu einer vollwertigen Krise geworden.

















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