Juventus und Bologna diskutieren Transferoptionen um Jon Lucumí und Teun Koopmeiners

Juventus, einer der führenden Klubs der Serie A, treibt seine Bemühungen um die Verpflichtung von Innenverteidiger Jon Lucumí voran. Die Verhandlungen mit Bologna sind jedoch wegen unerwarteter Forderungen komplizierter geworden und haben auf dem Transfermarkt eine überraschende Wendung genommen. Laut Gazzetta.it verlangt der Klub aus der Emilia mindestens 20 Millionen Euro für den Verteidiger und wartet im Gegenzug für eine Senkung der Ablöse auf ein attraktives Angebot der Turiner. Goal.com berichtet .
Bolognas entschlossene Haltung hängt mit mehreren wichtigen finanziellen und vertraglichen Faktoren zusammen. Unter anderem muss der Klub 20 Prozent der Einnahmen aus einem künftigen Verkauf von Jon Lucumí an dessen früheren Verein Genk abführen. Die Vereinsführung befürchtet daher erhebliche finanzielle Verluste, sollte sie den Preis des Spielers deutlich senken.
Finanzielle und vertragliche Hürden in den Verhandlungen
Der Klub will außerdem sein Versprechen gegenüber dem Spieler einhalten. Zu Beginn der Saison erklärte sich Jon Lucumí bereit, ein weiteres Jahr zu bleiben, wobei ihm im Gegenzug das Recht garantiert wurde, sein künftiges Ziel selbst auszuwählen. Juventus plante seinerseits, 10 Millionen Euro sowie einen weiteren Spieler für den Verteidiger anzubieten.Der Klub aus Turin versuchte zunächst, Juan Cabal als Tauschspieler anzubieten, um die Ablöse zu senken. Der an Genk zu zahlende Weiterverkaufsanteil bleibt jedoch das zentrale Hindernis in den Verhandlungen. Bolognas Führung bat daher darum, einen völlig anderen Spieler, konkret Teun Koopmeiners, in den Transfer einzubeziehen.
Die Option Teun Koopmeiners und die Pläne der Klubs
Bolognas Sportdirektor Giovanni Sartori macht keinen Hehl daraus, dass er den niederländischen Mittelfeldspieler gut kennt und dessen Familie respektiert. Sartori war zuvor auch derjenige, der den Spieler zu Atalanta holte. Derzeit arbeitet er zudem am Transfer von Peer Koopmeiners, dem Bruder des Spielers. Juventus ist nicht gegen eine Trennung von Teun Koopmeiners, doch bislang sind keine zufriedenstellenden Angebote für ihn eingegangen.Der Spieler selbst zeigt kein Interesse an Angeboten aus der Türkei, während das Interesse aus der Premier League noch nicht in konkrete Verhandlungen gemündet ist. Sein Jahresgehalt von 4,5 Millionen Euro könnte für Bologna ebenfalls ein kleineres Problem darstellen. Sollte Juventus jedoch einen Teil des Gehalts übernehmen, würde ein Transfer wahrscheinlicher. Die Verhandlungen zwischen den Klubs laufen weiter, und Teun Koopmeiners könnte bei der Lösung des Transfers von Jon Lucumí eine Schlüsselrolle spielen.

















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