Surxon könnte noch jahrelang an Karimovs Transfer verdienen

Surxon könnte noch jahrelang an Karimovs Transfer verdienen

Der Klub Surxon aus Termiz hat den jungen Verteidiger Behruz Karimovan den Schweizer Klub Lugano transferiert. Der Deal ist nicht nur deshalb bedeutend, weil der Spieler nach Europa wechselt, sondern könnte dem Klub aus Termiz auch langfristige finanzielle Vorteile bringen.

Laut Angaben von Narzulla Saydullayev zahlt Lugano an Surxon 250.000 Euro Ablöse. Darüber hinaus soll der Klub über die Ausbildungsentschädigung voraussichtlich weitere 200.000 Euro erhalten.

Ein Spieler könnte fast eine halbe Million Euro einbringen

Wenn die genannten Zahlen vollständig umgesetzt werden, könnte Surxon durch Karimovs Wechsel in die Schweiz bereits in der ersten Phase etwa 450.000 Euro einnehmen.

Dies ist ein wichtiges Beispiel dafür, welche wirtschaftlichen Ergebnisse die Ausbildung eines jungen Spielers und seine Einsätze in der ersten Mannschaft für einen usbekischen Klub bringen können.

Der interessanteste Teil der Vereinbarung steht jedoch noch bevor.

Surxon erhält auch einen Anteil am nächsten Transfer

Berichten zufolge hat sich der Klub aus Termiz das Recht gesichert, bei Karimovs nächstem Transfer einen Anteil von 10 Prozent zu erhalten.

Wenn Behruz beispielsweise später von Lugano für 10 Millionen Euro an einen anderen Klub verkauft wird und der Vertrag 10 Prozent der Gesamtablöse vorsieht, könnte Surxon weitere 1 Million Euro erhalten.

Je erfolgreicher Karimovs Karriere in Europa verläuft, desto größer könnte somit auch der finanzielle Vorteil für den Klub werden, der ihn ausgebildet hat.

Surxons Risiko hat sich ausgezahlt

Die Arbeit der Trainer Fevzi Davletov und Stanislav Kudryashov, die trotz seines jungen Alters auf Behruz Karimov vertrauten, zeigt sich gerade jetzt.

Einem jungen Fußballer Spielzeit zu geben, ist nicht immer eine einfache Entscheidung. In einem Umfeld, in dem Ergebnisse gefordert werden, geht ein Trainer ein gewisses Risiko ein, wenn er einem Nachwuchsspieler statt eines erfahrenen Akteurs vertraut.

Wenn sich der Spieler jedoch entwickelt und später zu einem ausländischen Klub transferiert wird, kann eine solche Entscheidung nicht nur sportlich, sondern auch geschäftlich große Vorteile bringen.

Ein fertiges Modell für usbekische Klubs

Karimovs Transfer zeigt eine weitere wichtige Tatsache: Lokale Klubs können nicht nur durch die Verpflichtung fertiger Legionäre nachhaltige Einnahmen erzielen, sondern auch durch die Entwicklung junger Fußballer und ihren anschließenden Verkauf auf dem europäischen Markt.

Bei diesem Modell verdient ein Klub nicht nur einmal, sondern in mehreren Phasen: durch die anfängliche Ablöse, die Ausbildungsentschädigung und einen festgelegten Anteil an einem späteren Verkauf.

Wenn sich ein Spieler im europäischen Fußball durchsetzt und zu einem teureren Klub wechselt, kann ein zunächst relativ klein wirkender Transfer Jahre später zu einem sehr großen finanziellen Erfolg werden.

Die nächste wichtige Phase liegt nun bei Karimov selbst

Der Wechsel zu Lugano ist für Behruz Karimov nicht nur ein Auslandstransfer, sondern auch eine neue Phase seiner Karriere.

Sich im Schweizer Fußball zu behaupten, einen Platz in der Startelf zu erobern und die Aufmerksamkeit europäischer Klubs auf sich zu ziehen, könnte seinen nächsten Schritt bestimmen.

Surxon hat mit diesem Transfer nicht nur sofort Einnahmen erzielt, sondern ist auch zu einem Klub geworden, der jeden größeren zukünftigen Transfer Karimovs mit großem Interesse verfolgen wird.

Diese Vereinbarung könnte für den usbekischen Fußball ein größeres Signal als ein gewöhnlicher Transfer sein: Eine Chance für einen jungen Spieler kann eines Tages zum wertvollsten Vermögenswert eines Klubs werden.

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