FBI warnt vor dem Hacken von Social-Media-Konten

FBI warnt vor dem Hacken von Social-Media-Konten

Das US-amerikanische Federal Bureau of Investigation (FBI) hat eindringlich davor gewarnt, dass Cyberkriminelle illegal auf die persönlichen Social-Media-Konten von Erwachsenen und Kindern zugreifen und deren intime Fotos und Videos stehlen. Laut von TechCrunch veröffentlichten Informationen setzen Betrüger vor allem auf Social Engineering, um Nutzer in Fallen zu locken und sie mit dem erbeuteten Material zu erpressen. Techcrunch.com berichtet .

Experten zufolge gibt es diese Art von Straftaten zwar schon seit Jahren, doch die öffentliche Warnung des FBI deutet auf einen starken Anstieg solcher Delikte hin. Rachel Tobac, CEO des Sicherheitsunternehmens SocialProof Security, zufolge richten sich die Angriffe häufig gegen junge Jungen und sind zu einem modernen Problem der öffentlichen Gesundheit geworden. Der psychische Druck, dem die Opfer ausgesetzt sind, kann sie in manchen Fällen sogar zum Suizid treiben, was große Besorgnis auslöst.

Die wichtigsten Methoden von Cyberkriminellen

Angreifer nutzen verschiedene ausgefeilte Täuschungsmethoden, um das Vertrauen der Nutzer zu gewinnen und an ihre persönlichen Daten zu gelangen. Laut der FBI-Warnung greifen Kriminelle hauptsächlich auf folgende Methoden zurück:

  • Durchführen von Brute-Force-Angriffen auf Konten mit Passwörtern, die zuvor geleakt oder auf anderen Websites verwendet wurden;
  • Sich als Mitarbeiter oder Kundendienstmitarbeiter von Instagram oder einem anderen beliebten sozialen Netzwerk ausgeben;
  • Kontaktaufnahme mit Opfern unter dem Vorwand, ihre Konten wiederherzustellen oder zu entsperren;
  • Erstellen gefälschter Anmeldeseiten sozialer Netzwerke und Versenden von Phishing-Nachrichten.
Opfer erleben häufig eine weitere Viktimisierung. Dazu gehören Belästigung, Erpressung, Cybermobbing und die Bewerbung gestohlener Inhalte auf der eigenen Seite des Opfers.

So schützen Sie Ihre Konten

Experten empfehlen Internetnutzern, zum Schutz ihrer Sicherheit strenge Regeln zu befolgen. Erstens sollten für jedes Konto nur einzigartige Passwörter verwendet und in speziellen Passwortmanagern gespeichert werden. Zweitens ist es wichtig, bei allen wichtigen Diensten die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) zu aktivieren.

Außerdem sollte man daran denken, dass Vertreter sozialer Netzwerke Nutzer normalerweise nicht unaufgefordert kontaktieren. Bei verdächtigen Nachrichten oder wenn sich jemand als Mitarbeiter ausgibt, ist äußerste Vorsicht geboten. Das FBI empfiehlt, niemals äußerst sensible oder intime Fotos in persönlichen Online-Konten zu speichern.

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