Champions-League-Spiele könnten im Stamford Bridge ausgetragen werden

Das Londoner Stamford Bridge bereitet sich darauf vor, in dieser Saison erneut die Hymne der UEFA Champions League zu empfangen – doch diesmal wird nicht Chelsea auf dem Platz stehen. Nach einer überraschenden Wendung in der Sportwelt haben der ukrainische Spitzenklub Shakhtar Donetsk und seine Verhandlungspartner die Gespräche darüber, die Heimspiele im Europapokal in Westlondon auszutragen, in die entscheidende Phase geführt. Goal.com berichtet .
Wie bekannt ist, kann Shakhtar Donetsk seit 2014 nicht mehr in der Donbas Arena spielen, der Heimstätte und Hauptarena des Klubs. In den vergangenen Jahren trugen die Ukrainer ihre internationalen Spiele in Polen, Deutschland und Slowenien aus. Nun zieht die Vereinsführung die Option London ernsthaft in Betracht, und die Verhandlungen zwischen den Parteien laufen aktiv weiter.
Zusammenarbeit zwischen den Klubs
Laut dem Journalisten Ben Jacobs soll Stamford Bridge in dieser Saison zum wichtigsten Austragungsort für Shakhtars Heimspiele werden. In den vergangenen 18 Monaten haben Chelsea und Shakhtar enge Beziehungen aufgebaut. Den Anstoß dazu gab Mykhailo Mudryks spektakulärer Transfer zum Londoner Klub Anfang 2023.Außerdem organisierten die beiden Klubs gemeinsam erfolgreich die Wohltätigkeitsveranstaltung Game4Ukraine, bei der humanitäre Hilfe gesammelt wurde. Diese guten Beziehungen ermöglichen Shakhtar nun die Nutzung eines Londoner Stadions.
Günstige Bedingungen für die Miners im Vereinigten Königreich
In London lebt eine große ukrainische Diaspora, was für den Klub ebenfalls von großer Bedeutung ist. Während in der Hauptstadt rund 32.000 Ukrainer leben, wohnen im gesamten Vereinigten Königreich mehr als 100.000 Menschen ukrainischer Herkunft. Dadurch kann die Mannschaft auch im Ausland auf starke Unterstützung ihrer Fans zählen.Interessanterweise schuf Chelseas zehnter Platz in der Premier League in der vergangenen Saison indirekt die Grundlage für diese Vereinbarung. Da die Blues in dieser Saison nicht an europäischen Wettbewerben teilnehmen, dürfte es hinsichtlich der Rasenpflege und der Sicherheitsfragen keine größeren Terminkonflikte geben.
Dennoch müssen vor der offiziellen Bestätigung des Plans noch mehrere Organisationen zustimmen. Die UEFA und der lokale Rat von Hammersmith and Fulham müssen die endgültige Genehmigung für die Austragung zusätzlicher Spiele erteilen.

















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