Die Gründe für Steven Gerrards Scheitern bei Aston Villa sind bekannt geworden

Es ist bekannt geworden, warum Steven Gerrards Zeit bei Aston Villa, eine der schwierigsten Phasen seiner Trainerkarriere, nicht die erwarteten Ergebnisse brachte. Nachdem das Trainerteam mit Gerrard beim schottischen Klub Rangers große Erfolge gefeiert hatte und in die Premier League gewechselt war, stieß es beim Verein aus Birmingham auf erhebliche Hindernisse. In einem exklusiven Interview mit Daily Star Sport sprach Gerrards ehemaliger Assistent Gary McAllister erstmals offen über die damaligen Probleme und Verletzungen. Goal.com berichtet darüber.
McAllister und Gerrard hatten in Schottland eine äußerst erfolgreiche Zeit und beendeten Celtics Vorherrschaft im Land. Anschließend wechselten die Trainer in die Premier League mit dem Ziel, in England ähnliche Erfolge zu feiern. Doch die Konkurrenz und die Intensität im englischen Oberhaus waren noch größer als erwartet, sodass der erhoffte Erfolg nicht vollständig erreicht wurde.
Verletzungen und Probleme im Kader
Laut Daily Star Sport hatte die Mannschaft bereits kurz nach ihrer Ankunft in Birmingham mit erheblichen Problemen im Kader zu kämpfen. Mehrere neu verpflichtete Spieler erlitten innerhalb des ersten Monats schwere Verletzungen und fielen aus. Diese Faktoren erschwerten die Entwicklung des Spielsystems erheblich.Gary McAllister erklärte, sie hätten befürchtet, dass jede Erklärung als Ausrede aufgefasst werden könnte: „Drei oder vier neue Spieler, die zu Aston Villa gekommen waren, verletzten sich innerhalb eines Monats. Aber im Fußball wirkt jede Erklärung eines Grundes wie eine Ausrede. Deshalb zogen wir es vor, nicht zu viel darüber zu sprechen“, sagte der Trainer.
Fehlende Konstanz und die nächsten Schritte
Bemerkenswerterweise führte der Spanier Unai Emery die Mannschaft nach Gerrards Entlassung und seiner Ernennung zum Nachfolger mit großem Erfolg – und setzte dabei vor allem auf den Spielerstamm, der während Stevens Amtszeit aufgebaut worden war. McAllister bezeichnete die Situation schlicht als Pech und fügte hinzu: „Es hat einfach nicht funktioniert. Die meisten Spieler, die der neue Trainer eingesetzt hat, waren Spieler, mit denen Steven gearbeitet hatte.“Gerrard wurde entlassen, nachdem er bei Aston Villa nur 13 seiner 40 Spiele gewonnen hatte. Nach seinem Misserfolg beim Klub übernahm er den saudi-arabischen Verein Al-Ettifaq und versuchte, den Fokus auf etwas anderes zu lenken. Doch auch dieses Abenteuer brachte nicht die erwarteten Ergebnisse und endete im Januar 2025 im gegenseitigen Einvernehmen – 18 Monate vor Ablauf seines Vertrags.
Nach dem Ende seiner Tätigkeit im Nahen Osten wurde der 46-jährige Trainer mit mehreren prestigeträchtigen vakanten Positionen in Verbindung gebracht, darunter eine Rückkehr zu Rangers und sogar die Möglichkeit, Liverpool interimistisch zu betreuen. Gerrard legt derzeit eine kurze Pause vom Trainerberuf ein und versucht sich im Fernsehen. Es wurde bestätigt, dass er in dieser Saison die Übertragungen der Premier-League- und Champions-League-Spiele bei TNT Sports moderieren wird.

















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