511 Menschen in Spanien suchten nach Sonnenfinsternis ärztliche Hilfe

511 Menschen in Spanien suchten nach Sonnenfinsternis ärztliche Hilfe

Die am 12. August in Spanien beobachtete totale Sonnenfinsternis führte zu unerwarteten Vorfällen. Nach dem Ereignis suchten landesweit mindestens 511 Menschen medizinische Hilfe.

Die meisten Fälle verliefen mild. Gemeldet wurden Schwindel, Angstzustände, leichte Verletzungen sowie Beschwerden im Zusammenhang mit dem Sehen.

Die meisten Fälle wurden in Katalonien mit 115 Menschen, in Madrid mit 101 und im Baskenland mit 58 registriert. In Katalonien klagten 37 Menschen über Augenschmerzen, doch nur 10 benötigten dringend medizinische Hilfe.

Ärzte warnten, dass Menschen wegen der verminderten Helligkeit während einer Sonnenfinsternis fälschlicherweise glauben könnten, das Risiko für die Augen sei geringer. Tatsächlich kann ein ungeschützter Blick in die Sonne die Netzhaut schwer schädigen.

Experten empfehlen, bei der Beobachtung solcher Himmelsereignisse ausschließlich speziell zertifizierte Schutzbrillen zu verwenden.

Die Finsternis vom 12. August war auch für Europa ein bedeutendes Ereignis. In Grönland, Island, Portugal und Teilen Spaniens wurde die Sonne vollständig vom Mond bedeckt. In Westeuropawar die Sonnenscheibe in den Großstädten dagegen zu 85–95 % bedeckt.

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