Julián-Alvarez-Transfer: Fußballer lehnt Arsenal ab

Julián-Alvarez-Transfer: Fußballer lehnt Arsenal ab

Eine der meistdiskutierten Geschichten des Sommer-Transferfensters spielt sich bei Atlético Madrid ab. Nach Informationen von Mundo Deportivo hat der spanische Klub bei den Verhandlungen mit dem Premier-League-Klub Arsenal über den Verkauf des Stürmers deutliche Fortschritte erzielt. Der Hauptakteur selbst stellt sich jedoch entschieden gegen den Transfer. Dies berichtete Goal.com .

Während sich die Lage im Metropolitano weiter zuspitzt, hat die Mannschaft von Diego Simeone signalisiert, dass sie bereit ist, Julián Alvarez zum Londoner Klub ziehen zu lassen. Im Rahmen des Deals wurde auch die Möglichkeit geprüft, Viktor Gyökeres zu verpflichten. Der argentinische Nationalspieler betonte jedoch nachdrücklich, dass er seine Karriere ausschließlich in Barcelona fortsetzen möchte, und lehnte einen Wechsel nach Nordlondon ab.

Der Barcelona-Faktor und die Rivalität der Klubs

Der katalanische Klub hatte dem Spieler zu Beginn des Sommers ein Angebot über 100 Millionen Euro unterbreitet, doch die Führung der Rojiblancos lehnte es umgehend ab. Atlético-Geschäftsführer Miguel Ángel Gil Marín vertritt beim Preis des Spielers eine kompromisslose Haltung:

  • Wir wollen ihn nicht verkaufen
  • Ein Angebot über 100 Millionen wurde abgelehnt, und auch Angebote über 150 oder 200 Millionen Euro werden abgelehnt
  • Es besteht kein Zweifel daran, dass der Klub der richtige Ort für Julián ist
  • Er wird Atlético Madrids erster Mittelstürmer bleiben
Die Vereinsführung verwies auf die in seinem Vertrag festgeschriebene Ausstiegsklausel von 500 Millionen Euro und erklärte offen, dass sie ihren wichtigsten Star nicht an den größten Rivalen verkaufen wolle. Dadurch wurden die Verhandlungen auf dem Transfermarkt noch komplizierter.

Fan-Proteste und die Reaktion von Diego Simeone

Die entstandene Spannung blieb auch für das Innenleben der Mannschaft nicht ohne Folgen. Dass Julián Alvarez beim Sieg gegen Málaga am ersten Spieltag der neuen La-Liga-Saison nicht im Kader stand, löste Proteste auf den Rängen aus. Die heimischen Fans äußerten während des Spiels ihren Unmut über den argentinischen Stürmer.

Cheftrainer Diego Simeone äußerte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zu der Situation und ließ offen, dass bis zum Ende des Transferfensters jede Möglichkeit bestehe. Dennoch bleibt das Aufeinandertreffen des Traums des Spielers mit den Interessen des Klubs eine der heißesten Transfergeschichten des Marktes.

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