Abramow erklärt die Gründe für den späten Punktverlust von Dinamo in der 90+2. Minute

Abramow erklärt die Gründe für den späten Punktverlust von Dinamo in der 90+2. Minute

Nach dem umkämpften Unentschieden (1:1) zwischen Dinamo und Andijon im Rahmen des 25. Spieltags der usbekischen Superliga in Samarkand äußerte sich der Cheftrainer der Gastgeber, Wadim Abramow, auf der Pressekonferenz kritisch und kompromisslos über die Leistung seines Teams.

Der Trainer aus Samarkand wies offen auf die Fehler in der Abwehr und beim Torhüter hin, die nach dem Führungstreffer in der 85. Minute zum Ausgleich in der Nachspielzeit (90+2.) führten.

„Man darf nicht auf der Torlinie kleben bleiben“: Abramows Kritik am Torhüter

Bei der Analyse der dramatischen Schlussphase betonte der Trainer, dass die Wurzel der Probleme in der mangelnden Sicherheit liege:

  • Eine Situation ohne Gefahr durch den Gegner: „In dieser Situation hat der Gegner keine wirkliche Gefahr erzeugt. Der Ball wurde einfach nach vorne geschlagen und der Stürmer war frei durch. Das ist überraschend, nicht wahr? Die gleichen Fehler wiederholen sich ständig“, so der Experte.

  • Die Passivität des Torhüters: Abramow betonte, dass der Torhüter nicht auf der Linie hätte verharren dürfen, sondern mutig hätte herauskommen müssen, um den hohen Ball abzufangen.

  • Kettenreaktion und psychologischer Druck: Aufgrund der unsicheren Aktionen des Torhüters gerieten auch die Verteidiger unter Druck, agierten hektisch und verloren die Stabilität in der Defensivlinie.

Notgedrungene Wechsel: Warum gab es neue Namen im Kader?

Der Cheftrainer erklärte, dass schwerwiegende Ausfälle und Sperren der Grund dafür waren, dass das Team nicht wie gewohnt spielen konnte:

  • Nur zwei Spieler auf ihren angestammten Positionen: Aufgrund von Sperren und Verletzungen spielten nur Stefan und ein weiterer Akteur auf ihren gewohnten Positionen, während die anderen notgedrungen umgestellt werden mussten.

  • Vom Reserveteam in die Startelf: Ein junger Spieler aus der Reservemannschaft kam bei den Samarkandern erstmals von Beginn an zum Einsatz.

  • Bewertung des jungen Debütanten: Abramow dankte dem Debütanten dafür, dass er trotz des Heimdrucks keine groben Fehler beging und seine Aufgabe aufopferungsvoll erfüllte.

„Das war nicht eines unserer besten Spiele“

Der Cheftrainer fügte hinzu, dass die mangelnde Ballkontrolle und die Hektik im Angriff den Gesamtplan zunichtegemacht hätten:

  • Ballverluste im Mittelfeld: Es wurde angemerkt, dass die Spieler in der ersten Halbzeit zu hastig nach vorne spielten, anstatt den Ball zu halten, was zu vielen Ballverlusten führte.

  • Fehler bei der Entscheidungsfindung: Dort, wo der Ball hätte gehalten werden müssen, wurde überhastet angegriffen, und in Abschlusssituationen wurden falsche Entscheidungen getroffen.

„Ich sage es noch einmal: Unser heutiges Spiel hat mir überhaupt nicht gefallen. Unsere Mannschaft wirkte sehr schwach, und im Vergleich zu den vorherigen Begegnungen war dies die schlechteste Leistung“, schloss Wadim Abramow.

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