Was hat der Trainer von Nasaf auf der Pressekonferenz enthüllt?

Was hat der Trainer von Nasaf auf der Pressekonferenz enthüllt?

In einem dramatischen Aufeinandertreffen im Rahmen des 23. Spieltags der usbekischen Superliga besiegte der Verein Nasaf aus Qarshi das Team von Dinamo Samarkand mit 2:1, wobei das entscheidende Tor in der 90.+6. Minute fiel. Am Ende der harten und emotionalen Partie äußerte sich der Trainer der Gastgeber, Ro‘ziqul Berdiyev auf der Pressekonferenz offen und aufrichtig zu den entscheidenden Momenten des Spiels, strittigen Situationen sowie dem Zustand der Spieler.

„Ich sagte zu Alibek: Wenn du das Tor nicht gemacht hättest, hättest du eine Strafe bekommen“

Als er auf die Leistung des Verteidigers Alibek Davronov einging, der das Schicksal des Spiels besiegelte, reagierte der Trainer in einem humorvollen, aber anspruchsvollen Ton:

  • Fehler und Heldentum: „Alibek erzielte das entscheidende Siegtor, aber beim Gegentor war es sein Fehler. Nach dem Spiel sagte ich ihm: ‚Wenn du das Tor nicht gemacht hättest, hättest du eine ordentliche Strafe bekommen‘“, betonte der Trainer.

  • Der Beste des Spiels ist das gesamte Team: Berdiyev lobte nicht einen einzelnen Spieler, sondern alle seine Schützlinge, die auf dem Platz Schwerstarbeit geleistet hatten: „Die Spieler im Zentrum haben ein enormes Arbeitspensum bewältigt. Es ist richtig, das gesamte Team von Nasaf als den Besten des Tages zu bezeichnen, da sie wahren Charakter gezeigt und bis zum Schluss gekämpft haben.“

Schiedsrichterentscheidungen, Elfmeter und der Ermüdungsfaktor

Auf der Pressekonferenz wurde auch die mögliche Elfmetersituation nach einem Handspiel eines gegnerischen Spielers angesprochen:

  • Die Anforderungen der Schiedsrichter: Der Trainer erinnerte daran, dass sich die Regeln für Handspiele aus kurzer Distanz geändert haben: „Wenn der Ball aus sehr kurzer Distanz kommt, hat der Spieler keine Zeit, die Hand wegzuziehen, und in solchen Fällen wird selten Elfmeter gegeben. In Namangan passierte das Gleiche mit Norchayev.“

  • Bahromovs Fitness: Obwohl nach dem Turnier in Japan Müdigkeit spürbar war, spielte Sardor Bahromov aufgrund seiner hohen Spielpraxis durch und half dem Team in Situationen ohne Ball enorm.

Einfluss der Nationalmannschaft und die Loyalität von Abduvohid Ne’matov

Die Abwesenheit des Stammkaders aufgrund der FIFA-Abstellungsperiode erschwerte den Vorbereitungsprozess:

  • Klimawandel: Die Spieler, die von den Reisen aus Japan und Korea zurückkehrten, hatten keine Zeit zur Erholung, und Stammtorhüter Ne’matov kam erst einen Tag vor dem Spiel an. Trotzdem zeigten die Jungs körperliche Überlegenheit.

  • Angebote aus dem Ausland: Über die Zukunft von Ne’matov sprechend, hob Berdiyev dessen Loyalität hervor: „Er hatte schon früher großartige Angebote aus dem Ausland, aber er wollte den Verein nicht verlassen. Ne’matov ist seinem Klub treu und besitzt einen starken mentalen Charakter. Manchmal passieren Fehler, aber er lässt sich nie unterkriegen.“

  • Das Schicksal der Legionäre: Auf die Frage nach dem georgischen Spieler Paata Gudushauri antwortete der Trainer scherzhaft: „Nennt ihn einfach Pata, wir selbst können seinen Nachnamen kaum aussprechen“, und fügte hinzu, dass Vertrags- und Kaderfragen am Ende des Jahres geprüft werden.

Zum Abschluss lud Ro‘ziqul Berdiyev alle Fußballfans aus Qarshi zum internationalen Spiel am 14. Oktober ein und rief dazu auf, das Team geschlossen zu unterstützen.

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