Ronaldos Mutter äußert sich erstmals zum Abschied ihres Sohnes aus der Nationalmannschaft

Der Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft Cristiano Ronaldo und die heftigen Spannungen mit Cheftrainer Jorge Jesus haben dazu geführt, dass sich nun auch Familienmitglieder zu diesem schmerzhaften Thema äußern. Die Mutter der 41-jährigen Legende, Dolores Aveiro, verriet in einem Interview mit der renommierten portugiesischen Zeitung A Bola, wie schwer der Abschied ihres Sohnes aus dem Trainingslager der Nationalmannschaft die Familie getroffen hat.
Aveiro teilte ihre Gefühle als Mutter und drückte ihre Zuversicht aus, dass diese Prüfung überwunden wird und Gerechtigkeit siegen wird.
«Ich habe ein wenig geweint»: Mütterliche Liebe und Tränen
In ihrer Stellungnahme gegenüber der Presse betonte Dolores Aveiro, dass sie die Situation zutiefst betrübt habe:
Innere Gefühle: «Diese Situation hat mich sehr mitgenommen, ich war aufrichtig traurig, meinen Sohn so zu sehen», sagte die Mutter des Fußballers;
Erleichterung durch Tränen: «Um ehrlich zu sein, habe ich ein wenig geweint. Das ist auch gut so – man muss seine Gefühle rauslassen. Wir müssen das alles überstehen»;
Vertrauen auf Gott: Aveiro versicherte, dass nichts Schlimmes passieren werde und sie fest daran glaube, dass Gott Cristiano immer beschützen werde.
«Er hätte erhobenen Hauptes durch den Haupteingang gehen können»
Es wurde deutlich, dass der Abschied von Ronaldo aus dem Nationalteam nicht nur sportlich, sondern auch psychologisch schwer wog:
Der Hinterausgang: Aveiro betonte, dass Cristiano aufgrund seiner großen Verdienste für die Nationalmannschaft das Recht gehabt hätte, das Quartier erhobenen Hauptes und mit großem Respekt durch den Haupteingang zu verlassen;
Vermeidung von Aufsehen: Der Star-Stürmer habe es jedoch vorgezogen, das Gelände durch den Hinterausgang zu verlassen, um unnötiges Aufsehen und Kameras zu vermeiden;
Nicht gewürdigte Loyalität: Die Worte seiner Mutter zeigten, dass das Verhalten der Führung der Nationalmannschaft und des Trainerstabs gegenüber ihrem Kapitän auch bei der Familie einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen hat.
Wurzel des Konflikts: Der Streit vom 27. September und die Ersatzbank
Der Abschied von Cristiano Ronaldo aus der Nationalmannschaft wurde durch das dramatische Spiel gegen Norwegen im Rahmen der Nations League ausgelöst:
Auf der Bank gelassen: Cheftrainer Jorge Jesus hatte entschieden, den 41-jährigen Stürmer bei diesem 2:1-Sieg nicht einzusetzen;
Bruch der Vereinbarungen: Ronaldo konnte diese Entscheidung nicht akzeptieren, verließ das Trainingslager und beschuldigte den Trainer auf einer Pressekonferenz, getroffene Absprachen geleugnet zu haben;
Das Schweigen der Teamkollegen: Zuvor wurde berichtet, dass keiner der Spieler der Nationalmannschaft auf Ronaldos kontroversen Beitrag reagierte und sich neutral verhielt.
Die aufrichtige und besorgte Stellungnahme von Dolores Aveiro verdeutlichte erneut, welchem psychischen Druck und welchen Emotionen die lebende Legende des modernen Fußballs am Ende ihrer Karriere ausgesetzt ist.

















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