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Zukunftskamera in Japan entwickelt: Sie basiert auf nur einem einzigen Atom

Zukunftskamera in Japan entwickelt: Sie basiert auf nur einem einzigen Atom

Japanische Physiker haben eine neue Visualisierungsmethode entwickelt, die es ermöglicht, einzelne Rubidium-Atome als Grundlage für ein Quantenmikroskop zu verwenden. Laut den National Institutes of Natural Sciences in Japan ist dieses Gerät, das als „Atomkamera“ bezeichnet wird, in der Lage, Bilder mit einer wesentlich höheren Auflösung als herkömmliche optische Instrumente aufzunehmen. Dies berichtet Ixbt.com .

Die Technologie basiert auf einem einzelnen Atom eines Alkalimetalls, das auf nahezu den absoluten Nullpunkt gekühlt und in einer optischen Laserfalle festgehalten wird. Ein solches Atom kann neben Quantencomputern und nanooptischen Geräten platziert werden, ohne deren Betrieb zu stören. Wenn es mit dem Licht interagiert, das vom untersuchten Objekt ausgeht, ändern sich sein Zustand und sein Energieniveau, was eine präzise Messung der Photoneneigenschaften, einschließlich Intensität und Polarisation, ermöglicht.

Durchgeführte Experimente haben gezeigt, dass das Rubidium-Atom die Beobachtung von Änderungen im Laserlicht mit einer räumlichen Auflösung von etwa 100 Nanometern ermöglicht. Dieser Wert liegt deutlich über den Möglichkeiten der gewöhnlichen optischen Mikroskopie.

In Zukunft wird erwartet, dass diese Entwicklung eine wichtige Rolle bei der Schaffung fortschrittlicherer Quantencomputer, Kommunikationssysteme, Sensoren und neuer Forschungswerkzeuge im Bereich der Nanooptik spielen wird.

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