Apple ersucht Trump-Administration um Genehmigung für Kauf von Speicherchips aus China

Das US-Unternehmen Apple verhandelt mit der Regierung von Donald Trump über den Kauf von Arbeitsspeicher-Chips vom chinesischen Unternehmen CXMT (ChangXin Memory Technologies). Wie die Financial Times berichtet, hat der Tech-Gigant sich offiziell an das US-Handelsministerium und einflussreiche Personen in Washington gewandt. Dieser Schritt wird als strategische Maßnahme gewertet, um einen starken Anstieg der Produktionskosten von Apple-Produkten einzudämmen. Dies berichtet Ixbt.com Bericht meldet.
Das Problem besteht darin, dass CXMT vom Pentagon in die Liste der Unternehmen aufgenommen wurde, die Verbindungen zur chinesischen Volksbefreiungsarmee haben. Daher müssen US-Unternehmen eine spezielle Regierungsgenehmigung einholen, um mit diesem Hersteller zusammenzuarbeiten. Für Apple ist diese Vereinbarung nicht nur ein Mittel zur Diversifizierung der Lieferkette, sondern auch ein Schutz gegen den Preisdruck auf dem globalen Markt.
Steiler Anstieg der Speicherchip-Preise
Der Hauptgrund für Apples Hinwendung zum chinesischen Markt ist der beispiellose Preisanstieg bei DRAM- und NAND-Speicherchips auf dem Weltmarkt. Vor Kurzem sah sich das Unternehmen gezwungen, die Einzelhandelspreise für Mac-Computer und iPad-Tablets aufgrund gestiegener Speicherkosten anzuheben. Laut WCCF ist der Preis für 12 GB LPDDR5X-Chips im letzten Jahr fast um das Dreifache gestiegen.Analysten prognostizieren, dass der Anteil von Arbeitsspeicher und Datenspeichern an den Kosten des zukünftigen iPhone 18 Pro 27 Prozent erreichen könnte, falls sich die Situation nicht ändert. Zum Vergleich: Beim aktuellen iPhone 17 Pro liegt dieser Wert bei nur 9 Prozent. Eine solch drastische Differenz könnte den Nettogewinn des Unternehmens erheblich schmälern oder zu einer extremen Verteuerung des Endprodukts führen.
Strategischer Vorteil und Wettbewerb
CXMT gilt derzeit als Chinas am schnellsten wachsender Hersteller von Speicherchips. Selbst wenn das Unternehmen den Bedarf von Apple nicht vollständig decken kann, würde seine Aufnahme in die Lieferantenliste dem US-Konzern einen großen Vorteil in Verhandlungen mit anderen Partnern verschaffen. Derzeit arbeitet Apple hauptsächlich mit den südkoreanischen Firmen Samsung und SK hynix sowie dem US-Unternehmen Micron zusammen.Das Erscheinen eines neuen alternativen Lieferanten würde es Apple ermöglichen, höhere Rabatte und niedrigere Preise von seinen bestehenden Partnern zu fordern. Angesichts der strengen protektionistischen Politik der Trump-Administration gegenüber China und der Handelskriege wird jedoch erwartet, dass die Erteilung einer solchen Genehmigung schwierig sein wird.
Weder die Apple-Geschäftsführung noch Vertreter des Weißen Hauses haben bisher eine offizielle Stellungnahme zu diesen Verhandlungen abgegeben. Dennoch beobachten Marktteilnehmer die Entscheidung aufmerksam, da sie einen direkten Einfluss auf die Preispolitik der gesamten Smartphone- und Computerindustrie haben wird.

















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