KI für US-Infrastrukturprojekte entwickelt

KI für US-Infrastrukturprojekte entwickelt

Während der Einsatz von KI-Technologien weiter an Umfang gewinnt, nimmt auch der Bau von Rechenzentren und Energieinfrastruktur rasant zu. Laut ixbt.com benötigen jedoch auch neue Bau- und Infrastrukturprojekte selbst zunehmend Unterstützung durch KI. Dili, ein auf die rechtliche Compliance von Infrastrukturprojekten in den USA spezialisiertes KI-Unternehmen, hat bekannt gegeben, dass es in einer Series-A-Finanzierungsrunde 15 Millionen Dollar eingeworben hat. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet.

Diese Finanzierungsrunde folgt auf eine zuvor durchgeführte Seed-Runde über 6,7 Millionen Dollar und erhöht das Gesamtkapital des Unternehmens auf 21,7 Millionen Dollar. Die Series-A-Runde wurde von Khosla Ventures angeführt, mit Beteiligung von Investoren wie Allianz, Rebel Fund, Darren Bechtel von Brick and Mortar Ventures und Y-Combinator-Chef Garry Tan. Dili war zuvor Teilnehmer des Summer 2023 Batch von Y Combinator.

Komplexe Vorschriften und KI-Lösungen

Heutzutage bieten viele Start-ups KI-Dienste zur Überprüfung der Compliance für Unternehmen an. Dili konzentriert sich jedoch gezielt auf das komplexe Regelwerk von Bauprojekten, die bundesstaatliche Fördermittel erhalten. Laut dem Gründer und CEO des Unternehmens, Anand Chaturvedi, gehören dazu die Davis-Bacon-Regeln zur Festlegung von Lohnsätzen für Arbeiter sowie PWA-Vorschriften und EPA-Anforderungen für saubere Energieprojekte.

Schon kleine Fehler bei der Erfüllung solcher miteinander verknüpften Auflagen können zu millionenschweren Bußgeldern führen. Laut Chaturvedi ist es entscheidend, Daten nicht nur Stichprobenartig zu prüfen, sondern alle Daten gleichzeitig bei ihrem Eingang zu analysieren. Wegen der hohen Risiken steht Zuverlässigkeit an erster Stelle, und die Architektur von Dili verhindert, dass Fehler von LLM-Modellen das Endprodukt beeinträchtigen.

Praktische Ergebnisse

Moderne KI-Modelle werden ausschließlich auf der Datenebene eingesetzt, wo sie unstrukturierte Dokumente in strukturierte Daten umwandeln. Anschließend sortiert ein deterministisches System die Daten gemäß komplexen, aber unveränderlichen Compliance-Regeln. Infolgedessen können Aufgaben, die früher einen ganzen Tag dauerten, nun in wenigen Minuten erledigt werden, wobei interne Unternehmensdokumente und Auftragnehmerdaten gleichermaßen abgedeckt werden.

Heute wird die Software von Dili in rund 700 Projekten eingesetzt, von Produktionsstätten bis hin zu Rechenzentren. Laut Chaturvedi nutzen etwa die Hälfte der Projekte die Software als eigenständiges Tool, während die andere Hälfte den Compliance-Prozess vollständig an das Unternehmen ausgelagert hat. Obwohl Dili nach beiden Modellen arbeiten kann, wird erwartet, dass die Branche in Zukunft stärker zum Softwaremodell übergeht.

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