Englischer Fußballverband verbietet massive Wände rund um Spielfelder

Englischer Fußballverband verbietet massive Wände rund um Spielfelder

Der englische Fußballverband (FA) hat nach einer umfassenden Sicherheitsprüfung die Verwendung massiver Absperrwände rund um Fußballplätze offiziell verboten. Wie Goal.com berichtet, wurde diese wichtige Entscheidung nach dem tragischen Vorfall mit dem ehemaligen Arsenal-Nachwuchsspieler Billy Vigar getroffen und soll das Leben der Fußballer schützen. Darüber berichtete Goal.com berichtet .

Zur Erinnerung: Der 21-jährige Fußballer erlitt im September 2025 eine schwere traumatische Hirnverletzung, nachdem er bei einem Spiel der unteren Ligen für Chichester City gegen Wingate and Finchley mit einer Absperrung am Spielfeldrand kollidiert war. Nach diesem tragischen Vorfall führten unabhängige Gesundheits- und Sicherheitsexperten vor der Saison 2026/27 eine Sonderprüfung durch.

Neue Sicherheitsanforderungen und Änderungen an der Infrastruktur

Den Ergebnissen der Experten zufolge sind massive Absperrungen aus Ziegeln, Betonblöcken oder Beton rund um Spielfelder, auf denen Männerwettbewerbe des National League System (Stufen 1–6) sowie Spiele der Women’s National League (Stufen 3–4) ausgetragen werden, künftig nicht mehr zulässig. Daher müssen zahlreiche Klubs im Land ihre Infrastruktur grundlegend an die neuen Sicherheitsstandards anpassen.

In einer offiziellen Stellungnahme betonte die FA, dass alle bestehenden Absperrungen aus Ziegeln, Beton oder Blöcken so schnell wie möglich entfernt werden müssen. Falls ein Abriss aus statischen Gründen nicht möglich ist, müssen die Absperrungen mit speziellen Schutzpolstern verkleidet werden. Die Fristen zur Umsetzung dieser Vorgaben übertragen den Klubs eine gewisse Verantwortung.

Öffentlicher Druck und Präventionsmaßnahmen

Dennoch erlaubt die FA Klubs vorerst, ihre Spiele fortzusetzen, sofern sie die Sicherheit laufend bewerten und über einen Plan verfügen, die notwendigen Änderungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums umzusetzen. Diese Entscheidung fiel nach jahrelangen Forderungen und Protesten der Fußballgemeinschaft und der Fans.

Nach dem tragischen Tod von Billy Vigar veröffentlichten Fans und Fußballer eine Petition, die ein vollständiges Verbot von Ziegelmauern rund um Spielfelder forderte und mehr als 4.000 Unterschriften sammelte. Im Juni 2023 wandten sich außerdem die Regierung und die Professional Footballers’ Association (PFA) an die Leitungsgremien des Landes und forderten einen verantwortungsvollen Umgang mit der Sicherheit der Spieler.

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