Intel kontert AMD mit Xeon-Prozessoren mit 256 Kernen

Intel, einer der weltweit führenden Prozessorhersteller, bereitet zur Verschärfung des Wettbewerbs im Serversegment eine besondere „Kern-Antwort“ auf AMD vor. Laut ixbt.com wird das Flaggschiff der unter der Marke Xeon 7 geplanten Diamond-Rapids-Serverfamilie bis zu 256 leistungsstarke P-Kerne besitzen. Dies berichtet Ixbt.com .
Mit diesem neuen Schritt will Intel bei der Kernzahl direkt zu den kommenden AMD-EPYC-Venice-Prozessoren aufschließen. Zuvor waren die Pläne des Unternehmens noch ehrgeiziger: Für Diamond Rapids-HD wurden Prozessoren mit 384 und sogar 512 Kernen erwartet. Nun wurde jedoch bekannt, dass die Strategie geändert wurde.
Strategische Änderungen und Fokus auf P-Kerne
Ersten Informationen zufolge wurde beschlossen, auf energieeffiziente E-Kern-Varianten zu verzichten. Das Projekt eines Prozessors mit 512 Kernen wurde bereits während der Ausarbeitung der technischen Spezifikationen eingestellt, und die Diamond-Rapids-HD-Roadmap wurde Ende vergangenen Jahres grundlegend überarbeitet. In der aktuellen Version liegt der Schwerpunkt auf leistungsstarken P-Kernen.Im Vergleich zur aktuellen Granite-Rapids-Generation soll Diamond Rapids die Kerndichte voraussichtlich um etwa 50 Prozent erhöhen. Während die aktuellen Xeon-6900P-Prozessoren bis zu 128 Kerne bieten, werden die neuen Lösungen mit 256 Kernen direkt mit AMDs 256-Kern-EPYC 9996 und dem 192-Kern-EPYC 9966 konkurrieren, die beide auf der Zen 6-Architektur basieren.
Wettbewerbsumfeld und Anforderungen der künstlichen Intelligenz
Im modernen Servermarkt muss Intel jedoch nicht nur gegen AMD, sondern auch gegen andere große Akteure antreten. NVIDIA und weitere Technologiekonzerne entwickeln ihre Prozessoren für AI-Server und Cloud-Plattformen aktiv weiter und verbinden CPUs und GPUs dabei eng miteinander.Allein durch eine höhere Kernzahl lässt sich der Servermarkt nicht gewinnen. Deshalb wird Intels neue Serverplattform weitere wichtige Änderungen mit sich bringen. Diamond Rapids bietet eine neue skalierbare Architektur, Unterstützung für den PCI Express 6.0-Standard und ein schnelleres Speichersubsystem.
Das Unternehmen plant, die neue Xeon-Prozessorgeneration nicht nur für klassische Serveraufgaben, sondern auch in den schnell wachsenden AI-Infrastrukturen einzusetzen. Diamond Rapids wird für Intel ein wichtiger Test auf dem Weg zurück zu mehr Wettbewerbsfähigkeit im High-End-Segment sein. Voraussichtlich wird die Serie später von der Coral-Rapids-Generation fortgeführt.

















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