Trumps zwei Lieblingskämpfer in der UFC enthüllt: Wer sind sie?

Trumps zwei Lieblingskämpfer in der UFC enthüllt: Wer sind sie?

Ali Abdelaziz, einer der bekanntesten Manager der UFC, nannte die beiden Kämpfer, denen US-Präsident Donald Trump im Mixed Martial Arts besonderen Respekt entgegenbringt. Seiner Aussage zufolge gehören der amtierende Leichtgewichts-Champion Justin Gaethje und die UFC-Legende Khabib Nurmagomedov zu dieser Liste.

Bemerkenswert ist, dass Abdelaziz dies nicht bloß als Vermutung äußerte. Der Manager sagte, er habe kürzlich ein Treffen zwischen Trump und Gaethje miterlebt, und die Haltung des Präsidenten gegenüber dem Kämpfer habe auch ihn stark beeindruckt.

Trump sprach drei Stunden mit Gaethje

Im Podcast Pound 4 Pound berichtete Ali Abdelaziz, dass Donald Trump Justin Gaethje drei Wochen zuvor persönlich zu einem Treffen eingeladen habe.

Nach Angaben des Managers unterhielten sie sich fast drei Stunden.

Abdelaziz sagte, er sei beeindruckt gewesen, als er sah, wie der Präsident mit Gaethje kommunizierte. Trump bewundere die Persönlichkeit des Kämpfers und habe großen Respekt vor ihm. Anschließend zog er sein Fazit: Seiner Meinung nach mag Trump unter den UFC-Kämpfern Gaethje und Khabib Nurmagomedov am liebsten.

Natürlich handelt es sich dabei nicht um Trumps offizielle Rangliste, sondern um Abdelaziz’ persönliche Beobachtung und Einschätzung.

Trump nannte Gaethje schon früher „meinen Freund“

Die herzliche Beziehung zwischen dem Präsidenten und Justin Gaethje war bereits zuvor öffentlich zu beobachten.

Am 6. Mai traf Gaethje gemeinsam mit anderen UFC-Stars Trump im Oval Office. Der Präsident nannte ihn „meinen Freund“ und lobte den Stil des Kämpfers. Besonders hob Trump Gaethjes Fähigkeit hervor, auch nach harten Treffern weiterzukämpfen.

Auch Ali Abdelaziz nahm an diesem Treffen teil. Im Gespräch fragte Trump den Manager nach Khabib Nurmagomedov und bezeichnete ihn als „einen ganz besonderen Kämpfer“. Der Präsident erinnerte sich außerdem daran, dass Khabib alle 29 Profikämpfe gewonnen hatte.

Gaethje erfüllte sich im Weißen Haus seinen größten Traum

Die Beziehung zwischen Justin Gaethje und Trump wurde um ein weiteres großes Ereignis ergänzt.

Am 14. Juni trat Gaethje beim UFC-Turnier Freedom 250, das auf dem South Lawn des Weißen Hauses stattfand, gegen Ilia Topuria um den Leichtgewichtstitel an. Der US-Kämpfer gewann durch technischen K.o., nachdem Topurias Ecke den Kampf nach der vierten Runde abbrach, und wurde damit unangefochtener UFC-Leichtgewichts-Champion.

Für den 37-jährigen Gaethje war dies der größte noch fehlende Titel seiner Karriere. Die UFC setzte ihn außerdem auf Platz eins der besten Kämpfer der ersten Hälfte des Jahres 2026.

In diesem Sinne ereignete sich einer von Gaethjes größten Profisiegen während Trumps Präsidentschaft auf dem Gelände des Weißen Hauses.

Interessanterweise kämpften Trumps zwei „Favoriten“ einst gegeneinander

Die beiden von Abdelaziz genannten Namen verbindet außerdem eine weitere historische Tatsache.

Khabib Nurmagomedovs letzter Profikampf fand ausgerechnet gegen Justin Gaethje statt .

Bei UFC 254 im Oktober 2020 besiegte Khabib Gaethje in der zweiten Runde durch einen Triangle Choke. Anschließend gab der Dagestaner bekannt, dass er seine Karriere mit einer Bilanz von 29:0 beenden werde.

Demnach standen sich die beiden UFC-Kämpfer, die Trump laut Abdelaziz am höchsten schätzt, einst im Kampf um den Meisterschaftsgürtel gegenüber.

Auch Khabibs Beziehung zu Trump ist bemerkenswert

Obwohl Khabib seit 2020 keinen Profikampf mehr bestritten hat, bleibt er einer der bekanntesten Sportler in der UFC-Geschichte.

Er beendete seine Karriere mit 29 Siegen und keiner Niederlage, verteidigte den UFC-Leichtgewichtstitel dreimal erfolgreich und wurde später in die UFC Hall of Fame aufgenommen.

Dass Trump Khabib im Mai im Oval Office besonders erwähnte, könnte Abdelaziz’ Einschätzung ebenfalls erklären. In diesem Gespräch nannte der Präsident dessen Bilanz auswendig und sprach auch über seinen letzten Kampf gegen Gaethje.

Abdelaziz wünscht sich einen weiteren Blockbuster-Kampf für Gaethje

Bei dem jüngsten Auftritt des Managers ging es jedoch nicht nur um Trump.

Abdelaziz sagte mit Blick darauf, dass sich die Karriere des 37-jährigen Gaethje dem Ende nähert, dessen nächster Kampf müsse so groß wie möglich sein. Er schlug sogar vor, dass Gaethjes letzter Gegner der Weltergewichts-Champion Islam Makhachev sein könnte. Abdelaziz ist seit vielen Jahren der Manager beider Kämpfer.

Ein solcher Kampf ist bislang nicht bestätigt. Gaethjes Sieg über Topuria im Weißen Haus, der Gewinn des Titels und sein enger Austausch mit Trump machen die Schlussphase seiner Karriere jedoch noch spannender.

Glaubt man Abdelaziz, gibt es unter den Hunderten bekannten UFC-Kämpfern zwei Namen, die die besondere Aufmerksamkeit des US-Präsidenten erhalten haben: Justin Gaethje und Khabib Nurmagomedov.

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