Notfall während des Tests der südkoreanischen Sebit-Rakete

Das südkoreanische Raumfahrtunternehmen Innospace hat den ersten Testflug seiner vielseitigen suborbitalen Sebit-Rakete durchgeführt. Das auf dem Weg ins All befindliche Fluggerät wich jedoch von der vorgesehenen Flugbahn ab, weshalb der Flug abgebrochen wurde. Laut ixbt.com sind solche Tests wichtig, um technologische Schwachstellen zu erkennen und das System künftig zu verbessern. Laut ixbt.com berichtet die Publikation darüber.
Dieser historische Testflug sollte am 19. August um 16:30 Uhr Ortszeit erfolgreich vom Raumfahrtzentrum Alcântara in Brasilien starten. Sebit hob erfolgreich von seiner Startrampe ab und zündete das Triebwerk im Nennbetrieb. Dennoch registrierten die Steuerungssysteme bereits in den frühen Flugphasen eine Abweichung von der Flugbahn.
Sicherheitsmaßnahmen und Zerstörung der Rakete
Unter strikter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften des Weltraumbahnhofs aktivierte die brasilianische Luftwaffe das Flight Termination System (FTS), um Notfälle zu verhindern. Nach der Auslösung dieses Mechanismus stürzte die Rakete in ein zuvor festgelegtes sicheres Seegebiet.Obwohl die Mission vor ihrem Abschluss abgebrochen wurde, konnten die Spezialisten von Innospace wichtige Telemetriedaten aus dem Fehlschlag gewinnen. Insbesondere erhielten sie wertvolle Informationen über den Startkomplex, das Antriebssystem sowie die Führungs-, Navigations- und Steuerungssysteme.
Partnerschaft und Zukunftspläne
Der Test wurde in Zusammenarbeit mit ALADA durchgeführt, einem brasilianischen Staatsunternehmen, das eigens gegründet wurde, um die kommerzielle Nutzung der Raumfahrtinfrastruktur des Landes auszuweiten. Die brasilianische Luftwaffe war ebenfalls direkt an der Koordinierung des Einsatzes beteiligt.Die Ingenieure von Innospace haben nun mit einer gründlichen Analyse aller gesammelten Telemetriedaten begonnen, um die Ursachen der Flugbahnabweichung zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen genutzt werden, um die Software und Konstruktion von Sebit weiter zu verbessern und die Zuverlässigkeit und Stabilität künftiger Flüge zu erhöhen.
















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