Astronautinnen arbeiteten fast sieben Stunden im freien Weltraum

Astronautinnen arbeiteten fast sieben Stunden im freien Weltraum

Ein weiterer Außeneinsatz wurde an Bord der International Space Station (ISS) durchgeführt, um wichtige technische Aufgaben zu erfüllen. Die Vertreterin der European Space Agency, Sophie Adenot, und die NASA-Astronautin Jessica Meir begaben sich in den freien Weltraum und schlossen komplexe Operationen nach fast sieben Stunden erfolgreich ab. Laut ixbt.com ist diese Mission von entscheidender Bedeutung für die Modernisierung der Infrastruktur der Raumstation und die Vorbereitung künftiger Forschungen. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten.

Es wurde bekannt gegeben, dass die Gesamtarbeitszeit der Astronautinnen im freien Weltraum genau 6 Stunden und 49 Minuten betrug. Während dieser Zeit behoben sie eine Reihe technischer Störungen und installierten Ausrüstung, die für zukünftige Operationen erforderlich ist. Die Modernisierung der ISS-Infrastruktur gilt als einer der Schlüsselfaktoren für die Sicherheit und Effizienz moderner Raumflüge.

Hauptaufgaben und technische Upgrades

Eine der verantwortungsvollsten Aufgaben während der Mission war der Austausch des Retroreflektors am Harmony-Modul. Dieses Gerät dient künftig als wichtige Stütze für Navigationssysteme bei der Annäherung und dem Andocken von Raumfahrzeugen an die Station. Zudem installierten die Spezialisten spezielle Ausrüstung für die Datenübertragungssysteme der Station.

Darüber hinaus wurde eine hochauflösende Kamera an der Gitterstruktur der Station durch eine neue ersetzt. Eine der spezifischen Aufgaben der Astronautinnen bestand darin, den Kühler des Alpha-Magnet-Spektrometers für zukünftige Wartungsarbeiten gründlich vorzubereiten. Diese wissenschaftlichen Geräte sind von großer Bedeutung für die Erforschung kosmischer Strahlung und die Entschlüsselung der Geheimnisse des Universums.

Persönliche Erfolge erfahrener Astronautinnen

Dieser Außeneinsatz war für beide Teilnehmerinnen reich an beruflichen Meilensteinen. Für Sophie Adenot war es der dritte erfolgreiche Außeneinsatz. Es sei daran erinnert, dass sie bereits zuvor als erste französische Frau in der Geschichte anerkannt wurde, die eine solch komplexe Operation durchgeführt hat.

Für die erfahrene US-Spezialistin Jessica Meir war dieser Weltraumausflug bereits der siebte. Diese Leistung ermöglichte es ihr, unter den NASA-Astronautinnen den dritten Platz bei der Anzahl der Außeneinsätze zu belegen. Solche komplexen technischen Arbeiten auf der ISS zeigen einmal mehr das Potenzial der Menschheit bei der Erschließung des Weltraums.

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