In den USA werden Batterien entwickelt, die 30 Jahre lang nicht aufgeladen werden müssen

In den USA werden Batterien entwickelt, die 30 Jahre lang nicht aufgeladen werden müssen

Wissenschaftler der Morgan State University in den USA haben mit der Entwicklung einer neuen Generation von Radioisotopen-Energiequellen begonnen, die jahrzehntelang ohne Wartung und ohne Aufladung funktionieren können. Das von der DARPA-Agentur finanzierte Projekt wird voraussichtlich eine revolutionäre Veränderung im Energiesektor bewirken. Ixbt.com bericht et darüber.

Laut ixbt.com wird dieses Projekt im Rahmen des „Rads to Watts"-Programms der DARPA-Agentur umgesetzt und trägt den Namen SYMPHONEE. Für die Forschung wurde ein Zuschuss in Höhe von 3,37 Millionen Dollar bereitgestellt, und renommierte Organisationen wie Northrop Grumman, Project Omega und das Pacific Northwest National Laboratory arbeiten an der Entwicklung mit.

Vom Atommüll zur Energiequelle

Die neue Technologie basiert auf dem Strontium-90-Radioisotop. Bemerkenswert ist, dass dieses Element aus Atommüll gewonnen werden kann. Dies ermöglicht gleichzeitig die Entsorgung von Abfällen und die Gewinnung von Energie daraus für nützliche Zwecke.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Akkus speichern diese Systeme keine Energie. Stattdessen wandeln sie mithilfe spezieller Konverter die Energie des radioaktiven Zerfalls direkt in elektrische Energie um. Dieser Mechanismus gewährleistet einen ununterbrochenen Betrieb der Energiequellen für bis zu 30 Jahre.

Anwendungsgebiete und Perspektiven

Den Projektautoren zufolge werden die neuen Batterien in erster Linie in Bedingungen eingesetzt, in denen der Austausch von Akkus unmöglich oder extrem kostspielig ist. Dazu gehören:

  • Raumfahrzeuge und Satelliten;
  • Unterwasser-Autonomsysteme;
  • In abgelegenen Gebieten befindliche Sensoren;
  • Verteidigungstechnologien der nächsten Generation.
Project Omega hat bereits ein Konzept für maritime Drohnen demonstriert, die 10 Jahre lang autonom arbeiten können. Die neue Architektur soll eine deutlich höhere Leistungsdichte als bestehende Analoga bieten.

Das Projekt befindet sich derzeit in der Forschungsphase, und es wird noch einige Zeit dauern, bis die Serienproduktion beginnt. Diese Richtung wird jedoch als einer der vielversprechendsten Bereiche der künftigen autonomen Energieversorgung eingestuft. Für Länder, die eine technologische Entwicklung anstreben, wie Usbekistan, könnten solche langfristigen Energiequellen in Zukunft in Kommunikations- und Überwachungssystemen eine wichtige Rolle spielen.

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