Französisches Startup ZML bricht NVIDIA-Hegemonie auf dem Markt für KI-Chips

Französisches Startup ZML bricht NVIDIA-Hegemonie auf dem Markt für KI-Chips

In einer Zeit rasanter KI-Entwicklung steht die absolute Marktdominanz von NVIDIA vor einer ernsthaften Herausforderung. Das französische Startup ZML hat eine neue Software vorgestellt, die vom Turing-Preisträger Yann LeCun unterstützt wird. Dieses Produkt ermöglicht es, KI-Modelle mit maximaler Geschwindigkeit auf Chips verschiedener Hersteller auszuführen. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet .

Wie TechCrunch berichtet, ist der neue Inference-Server namens ZML/LLMD darauf ausgelegt, Open-Source Large Language Models (LLM) nicht nur auf NVIDIA, sondern auch auf verschiedenen Prozessoren wie AMD, Google TPU, Apple Metal und Intel Arc gleichermaßen effizient auszuführen. Diese Technologie ermöglicht es Unternehmen, sich von einem einzigen Anbieter zu lösen und vorhandene Hardwareressourcen voll auszuschöpfen.

Revolution im Inference-Prozess

Derzeit gewinnt die Nutzung fertiger KI-Modelle, also der Inference-Prozess, gegenüber dem KI-Training an Bedeutung. ZML-Gründer Steeve Morin erklärt, dass viele Unternehmen aufgrund von Software- und Architekturbarrieren von bestimmten Chipherstellern abhängig sind. Die neue Plattform beseitigt diese Barrieren und entfesselt die maximale Leistung der Chips.

Diese Lösung ist besonders relevant, da die KI-Kosten und der Energieverbrauch steigen. Das Startup ZML ermöglicht es Unternehmen, Kombinationen aus günstigeren oder energieeffizienteren Chips zu nutzen. Dies macht die Implementierung von KI-Systemen populärer und wirtschaftlich effizienter.

Neue Chancen für europäische Chips

Die von ZML vorgestellte Software soll nicht nur für Giganten, sondern auch für aufstrebende Chiphersteller eine große Hilfe sein. In seinem Interview nannte Morin eine Reihe vielversprechender Unternehmen:

  • Axelera und Fractile;
  • Kalray und OLIX;
  • SiPearl und SpiNNcloud;
  • Q.ANT sowie VSORA.
Der Startup-Chef betonte, dass die Beziehungen zu NVIDIA gut seien und dieses Projekt nicht gegen sie gerichtet sei, sondern dazu diene, den Markt zu erweitern. Dennoch muss sich ZML derzeit gegen große Wettbewerber wie Baseten, Inferact und RadixArk behaupten. Das in Paris ansässige Team von nur 20 Personen ist mittlerweile sogar in der Phase des Co-Designings von Silizium angekommen.

Auch für Experten und lokale IT-Unternehmen ist diese Nachricht von Bedeutung. Da Open-Source-Modelle auf verschiedenen Chips laufen, können Rechenkapazitäten optimiert und Kosten gesenkt werden. Dieser Schritt des Startups ZML signalisiert den Beginn einer Ära des „Inference-Goldrausches“ auf dem KI-Markt.

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