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Trump glaubt, dass das Ende des Krieges mit dem Iran nahe ist

Trump glaubt, dass das Ende des Krieges mit dem Iran nahe ist

Donald Trump ist der Ansicht, dass die militärischen Auseinandersetzungen gegen den Iran, die die USA gemeinsam mit Israel führen, in die „Endphase“ eingetreten sind. Dies gab er in einem Interview mit der Fox-News-Journalistin Maria Bartiromo bekannt. Ein Ausschnitt aus diesem Gespräch wurde vor der Ausstrahlung auf der Website des Senders veröffentlicht.

Auf die Frage, ob der Krieg mit dem Iran beendet sei, wich Trump einer präzisen Antwort aus und erklärte die Situation so: Seiner Meinung nach war ein persönliches Eingreifen notwendig, da der Iran andernfalls Atomwaffen hätte entwickeln können. Ein solches Szenario würde eine große Gefahr für die Welt darstellen, betonte er.

Nach Ansicht des Präsidenten hätten sich die diplomatischen Beziehungen völlig anders gestaltet und das globale Kräftegleichgewicht hätte sich verschoben, wenn der Iran über Atomwaffen verfügt hätte.

Später präzisierte er die Frage nach dem Krieg und gab an, dass dessen Ende sehr nahe stehe. Seinen Worten zufolge befinde sich der Prozess in einem Stadium, das „fast abgeschlossen“ sei.

Trump betonte zudem, dass es für den Iran mindestens 20 Jahre dauern würde, sich zu erholen, sollten die US-Truppen im derzeitigen Zustand aus der Region abziehen. Er führte dies auf strategischen Druck und politischen Einfluss zurück.

„Wir sind noch nicht fertig, wir beobachten die Situation“, sagte er und merkte gleichzeitig an, dass der Iran in Bezug auf Verhandlungen einen ernsthaften Ansatz zeige.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Associated Press hat Trump bereits mehrfach betont, dass die USA in diesem Konflikt die Oberhand gewonnen haben.

Gleichzeitig erklärte US-Vizepräsident JD Vance am 14. April bei einer Veranstaltung in Georgia, dass Trumps Hauptziel der Abschluss eines „großen Abkommens“ mit dem Iran sei. Er fügte hinzu, dass das Land die Chance auf eine wirtschaftliche Entwicklung hätte, wenn es auf Atomwaffen verzichten würde.

JD Vance brachte zudem die Idee vor, den Iran in großem Umfang in die Weltwirtschaft zu integrieren, und betonte, dass dieser Prozess neue Möglichkeiten für das Land eröffnen würde.

Zuvor hatte Trump bereits während eines vorübergehenden Waffenstillstands angedeutet, dass Verhandlungen fortgesetzt werden könnten. Er erwähnte sogar die Möglichkeit neuer diplomatischer Schritte in den kommenden Tagen.

Aktuellen Informationen zufolge endet der vorläufige Waffenstillstand mit dem Iran am 22. April. Die erste Phase der bis dahin geführten Verhandlungen hat keine nennenswerten Ergebnisse gebracht.

Die US-Seite fordert vom Iran klare Garantien bezüglich des Atomprogramms, während Teheran diese Bedingungen als „inakzeptable Forderungen“ bezeichnet hat.

So setzen sich der militärische Druck der USA und Israels sowie die diplomatischen Verhandlungen parallel fort. Die Situation ist noch nicht vollständig gelöst, aber die Parteien haben den Dialog nicht abgebrochen.

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