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UN warnt: Starke Regenfälle in Zentralasien erwartet

Starker Regen fällt auf eine Asphaltstraße zwischen grünen Bäumen.

Die meteorologische Behörde der UN hat vor drastischen Wetterveränderungen weltweit in den kommenden Monaten gewarnt. Experten gehen davon aus, dass das sich verstärkende El-Niño-Phänomen in mehreren Regionen zu steigenden Temperaturen, starken Niederschlägen und Dürren führen könnte. Auch Zentralasien wird von diesen Prozessen nicht verschont bleiben.

Es wird berichtet, dass El Niño durch die Abschwächung der Passatwinde im Pazifischen Ozean entsteht. Dies führt zur Ansammlung warmer Wasserschichten in den zentralen und östlichen Teilen des Ozeans. Infolgedessen verändern sich die atmosphärische Feuchtigkeit und die Luftströmungen, was das Wettergleichgewicht an verschiedenen Orten des Planeten stört.

Nach Angaben der Weltorganisation für Meteorologie löst die Erwärmung des Ozeanwassers bereits El-Niño-Aktivitäten aus. Die Prognosen der Organisation deuten darauf hin, dass die Lufttemperaturen in vielen Regionen von Juni bis August über den Normalwerten liegen werden. Es wird erwartet, dass das Naturphänomen bis Ende des Jahres anhält.

WMO-Generalsekretärin Celeste Saulo betonte, dass sich die Länder im Voraus auf potenzielle Risiken vorbereiten müssen.

Ihr zufolge könnte El Niño Dürren und starke Regenfälle verschärfen sowie das Risiko anomaler Hitzewellen an Land und in den Ozeanen erhöhen.

Experten erwarten vermehrte Niederschläge in Zentralasien, den südlichen Regionen der USA, Teilen Südamerikas und am Horn von Afrika. Gleichzeitig könnte das Dürrerisiko in Australien, Indonesien, Mittelamerika und Teilen Südasiens zunehmen.

Es wird darauf hingewiesen, dass das 2024 beobachtete El-Niño-Phänomen einer der Hauptfaktoren für die rekordverdächtige Hitze auf der Erde war. Derzeit wird ein schneller Anstieg der Wassertemperaturen im äquatorialen Pazifik verzeichnet. In einigen Gebieten liegt dieser Wert Berichten zufolge bis zu 6 Grad über dem Normalwert.

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