Israel plant Gefängnis mit Krokodilen zu umzingeln, um Ausbrüche zu verhindern

Ein Plan, ein neues Gefängnis in Israel, in dem palästinensische Häftlinge untergebracht sind, mit Nilkrokodilen zu umzingeln, hat für große Diskussionen gesorgt. Dafür hat die Regierung den rechtlichen Status dieser Tiere geändert, um ihren Einsatz zu Sicherheitszwecken zu ermöglichen.
Berichten zufolge hat Umweltministerin Idit Silman ein Dekret unterzeichnet, das Nilkrokodile von der Liste der geschützten Arten streicht. Der Staat hat nun das Recht, diese Reptilien in speziellen Sicherheitssystemen einzusetzen.
Diese Initiative basiert auf einer Idee von Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir. Vor einigen Monaten schlug er vor, um ein für palästinensische Häftlinge geplantes Gefängnis eine Schutzzone mit Krokodilen einzurichten. Ben-Gvir erklärte, die Idee sei von einem Migrantenzentrum in den USA inspiriert worden, das als „Alligator Alcatraz“ bekannt ist.
Der Minister veröffentlichte sogar ein KI-generiertes Bild von sich selbst mit einem Krokodil in den sozialen Medien und hinterließ eine scharfe Warnung an alle, die einen Ausbruchsversuch wagen könnten.
Der Plan stößt jedoch bei Umweltschützern und Juristen auf scharfe Kritik. Experten betonen, dass der Einsatz von Krokodilen als lebende Wächter sowohl gegen Tierrechte als auch gegen Sicherheitsanforderungen verstößt.
Die israelische Natur- und Parkbehörde erklärte, dass Nilkrokodile nur zu wissenschaftlichen Forschungszwecken und zum Naturschutz gehalten werden sollten. Umweltorganisationen argumentieren, dass Gefängnisse moderne Sicherheitstechnologien nutzen sollten, anstatt Tiere für solche Aufgaben einzusetzen.
Experten wiesen auf einen weiteren wichtigen Aspekt hin: Im Winter sinkt die Aktivität der Krokodile drastisch, weshalb sie ihre Wachaufgaben nicht durchgehend erfüllen können.
Derzeit sorgt der Plan für hitzige Debatten in der israelischen Öffentlichkeit und bei internationalen Organisationen, während die Diskussionen über die Umsetzung andauern.

















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