Leben einer Frau verändert, die 40 Jahre lang nur Kartoffeln aß

Die 42-jährige Britin Rachel Hall lebte 40 Jahre lang fast ausschließlich von Kartoffeln. Sie berichtet, dass sie sofort einen Würgereiz verspürte, sobald sie Obst oder Gemüse in die Nähe ihres Mundes brachte, und das Schlucken neuer Lebensmittel fast unmöglich war.
Die tägliche Ernährung der Frau bestand hauptsächlich aus Pommes Frites, gebackenen Kartoffeln, Kartoffelbrei und gelegentlich Hähnchenfleisch. Selbst an Geburtstagen und zu Weihnachten gab es auf ihrem Tisch Kartoffelbrei.

Rachel sagt, dass dieser Zustand bereits in ihrer Kindheit begann. Ihren Worten zufolge konnte sie viele Produkte nicht vertragen, sobald sie mit fester Nahrung begann. Sie liebte es, Kuchen anzusehen, aber allein der Gedanke an das Essen verursachte Übelkeit.
Vor einigen Monaten, nachdem Ärzte bei ihr einen hohen Cholesterinspiegel festgestellt hatten, beschloss die Frau, das Problem anzugehen. Sie wandte sich an einen Spezialisten und erhielt die Diagnose ARFID — eine Essstörung durch Vermeidung oder Einschränkung der Nahrungsaufnahme.
Anschließend unterzog sie sich acht Sitzungen Hypnotherapie. Nach der Behandlung begann Rachel zum ersten Mal, bedenkenlos Obst, Gemüse und verschiedene andere Speisen zu essen.

"Jetzt liebe ich Bananen und Erdbeeren. Vor kurzem habe ich zum ersten Mal in meinem Leben ein Ei-Sandwich probiert, und es war sehr lecker. Ich fühle mich jetzt viel besser, ernähre mich gesund und habe mehr Energie", sagte sie.
Die Frau betonte, dass sie sich jahrelang auf Produkte beschränkt hatte, die sie als „sicher“ ansah. Nun genießt sie es, Gerichte mit verschiedenen Farben und neuen Geschmacksrichtungen auszuprobieren.

















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