Usbeken gehen in Seattle einen neuen Schritt: Die „Mahalla“ lebt jetzt auch in Übersee

Usbeken, die im US-Bundesstaat Washington leben, haben die öffentliche Vereinigung „Usbekische Mahalla“ gegründet. Die Organisation wurde offiziell registriert und die Initiative wurde Berichten zufolge von Secretary of State Steve Hobbs unterstützt.
Das Hauptziel der neuen Vereinigung ist es, die Usbeken in den USA zusammenzubringen, nationale Werte zu bewahren und die junge Generation geistig mit Usbekistan verbunden zu halten.
Mehr als 3.000 Usbeken leben in Washington
Berichten zufolge leben heute mehr als 3.000 usbekische Staatsbürger und Menschen usbekischer Abstammung im US-Bundesstaat Washington.
Ein Großteil von ihnen lebt in der Stadt Seattle und ihrer Umgebung. In dieser Region befinden sich einige der weltweit größten Technologie- und Industrieunternehmen.
Usbeken arbeiten bei Unternehmen wie Microsoft, Amazon und Boeing
Unsere Landsleute in Washington sind in Unternehmen wie Microsoft, Amazon, Google, Boeing, Oracle und NVIDIA tätig.
Sie arbeiten in den Bereichen Software, künstliche Intelligenz, Ingenieurwesen, Luftfahrt, Bildung, Medizin, Unternehmertum und anderen Sektoren. Dies zeigt den wachsenden Einfluss der usbekischen Gemeinschaft in den USA.
Musa Kholmurodov leitet die „Usbekische Mahalla“
Musa Kholmurodov, der ursprünglich aus Choresm stammt, wurde zum Vorsitzenden der neuen Organisation ernannt. In Seattle ist er unter dem Namen Marks bekannt.
Es wurde mitgeteilt, dass Kholmurodov über mehr als 15 Jahre Erfahrung im Regierungssystem des Bundesstaates Washington verfügt. Er arbeitet als Manager im Justizvollzugsministerium des Bundesstaates Washington.

„Die Mahalla ist ein Symbol für nationale Identität und Einheit“
Der Generalkonsul in Seattle, Ahror Burxonov, Kun.uz betonte in einem Interview die spirituelle Bedeutung dieser Initiative.
„Für unser Volk ist die Mahalla nicht nur ein einfacher Verein. Sie ist ein Symbol für Güte, gegenseitige Unterstützung, Respekt vor Alt und Jung, nationale Identität und Einheit“, sagte er.
Der Generalkonsul betonte, dass die „Usbekische Mahalla“ dazu dienen wird, diese Traditionen auch tausende Kilometer entfernt fortzusetzen.
Unterstützung für Jugend, Kultur und Neuankömmlinge
Die neue öffentliche Vereinigung plant die Organisation von nationalen Feiertagen und kulturellen Veranstaltungen.
Die Organisation zielt zudem darauf ab, neu angekommene Landsleute bei der Integration zu unterstützen, ein Netzwerk für Jugendliche und Fachkräfte zu schaffen sowie Wohltätigkeits- und Bildungsprojekte zu fördern.
Ein neues Zentrum für Usbeken in Seattle
Der Bundesstaat Washington gilt als eine der wirtschaftlich bedeutendsten Regionen der USA. Nach Daten von 2025 überstieg das Bruttoinlandsprodukt des Staates 900 Milliarden Dollar.
Die Gründung der „Usbekischen Mahalla“ in einem solch bedeutenden Wirtschafts- und Technologiezentrum ist für unsere Landsleute in Übersee nicht nur eine öffentliche Vereinigung, sondern ein wichtiger Schritt zur Bewahrung von nationaler Identität, Sprache, Kultur und Einheit.


















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