Friedensvorschläge abgelehnt: Putin bereitet neue Offensive vor

Friedensvorschläge abgelehnt: Putin bereitet neue Offensive vor

Der russische Präsident Wladimir Putin lehnt Friedensverhandlungen mit der Ukraine entschieden ab und plant, den Konflikt in den kommenden Monaten weiter zu eskalieren. Dies berichtete die einflussreiche Reuters Nachrichtenagentur unter Berufung auf drei unabhängige Quellen aus dem Umfeld des Kremls. Zamin.uz liefert Details zu den Plänen der russischen Führung an der Front und zur internen Lage in den Kreml-Korridoren.

Kritik an den Befürwortern einer „Feuerpause“

Laut einem der Gesprächspartner der Agentur vertritt Wladimir Putin derzeit eine „absolut kompromisslose Haltung“ hinsichtlich der vollständigen Kontrolle über die noch nicht besetzten Teile der Region Donezk.

Interne Quellen im Kreml enthüllten ein sehr interessantes Detail:

  • Eine Gruppe von Beratern hatte dem russischen Präsidenten kürzlich vorgeschlagen, den Krieg an der Front vorübergehend zu stoppen und ein Waffenstillstandsregime (Ceasefire) einzuführen. Putin kritisierte den Plan dieser Beratergruppe jedoch scharf und wies den Vorschlag zurück.

  • Insider betonen, dass der russische Staatschef fest davon „überzeugt“ sei, dass sein Militär bald das gesamte Donbass-Gebiet vollständig einnehmen werde.

  • Angriffe auf Ölraffinerien haben Putin weiter verärgert

Reuters

Quellen erklären, dass die verstärkten Drohnen- und Raketenangriffe der Ukraine auf Ölraffinerien (NPZ) auf russischem Territorium nicht das erwartete Ergebnis gebracht haben. Im Gegenteil, diese Situation hat Putins Entschlossenheit, die Kampfhandlungen bis zum Ende fortzusetzen, weiter gestärkt. Eine Quelle, die sich regelmäßig mit dem russischen Präsidenten trifft, sagt, dass eine neue Phase der Eskalation an der Front in den kommenden Monaten „sehr wahrscheinlich“ sei. Es wurde jedoch nicht offengelegt, welche Form diese Eskalation genau annehmen und in welche Richtung sie erfolgen wird.

Reaktion des Kremls: Offizielle Stellungnahme von Peskow

Reuters

hat den Pressedienst des Kremls um eine offizielle Stellungnahme zu diesen Informationen gebeten. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bewertete die Lage wie folgt: Dmitri Peskows Erklärung:

„Russland ist immer bereit, den Konflikt auf friedlichem Weg zu lösen. Unser Land verfügt jedoch über ausreichend militärisches und wirtschaftliches Potenzial, um unabhängig zu handeln und die militärische Spezialoperation bis zum Ende fortzusetzen, ohne von jemandem abhängig zu sein.“ Experten sind der Meinung, dass diese aus dem Kreml durchgesickerten Informationen zeigen, dass in naher Zukunft kaum mit Frieden an der ukrainischen Front zu rechnen ist und die Parteien in eine Phase neuer, noch heftigerer Zusammenstöße eintreten.

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