Horror in Berlin: Opfer wussten nicht einmal, dass sie vergewaltigt wurden

Horror in Berlin: Opfer wussten nicht einmal, dass sie vergewaltigt wurden

Deutschlands Die Berliner Staatsanwaltschaft hat offiziell Anklage gegen einen 68-jährigen Mann wegen Vergewaltigung erhoben. Tagesschau berichtet, dass der Verdächtige über einen langen Zeitraum Frauen über Online-Dating-Apps kennengelernt und schwere Straftaten gegen sie begangen hat.

Den Ermittlungen zufolge lernte der Mann, der als Elektriker arbeitete, Frauen über das Internet kennen. Bei Treffen verabreichte er den Opfern Alkohol und Schlafmittel, um sie bewusstlos zu machen. Danach vergewaltigte er die Frauen und filmte die Taten.

Das Erschreckendste daran ist, dass die betroffenen Frauen überhaupt nicht wussten, dass ein Verbrechen gegen sie begangen wurde. Sie erfuhren erst im Zuge der Ermittlungen von den Vorfällen.

Bislang wird dem 68-Jährigen die Vergewaltigung von 14 Frauen vorgeworfen. Laut Staatsanwaltschaft könnte die Zahl der Opfer jedoch deutlich höher liegen. Die Ermittler schließen nicht aus, dass insgesamt 58 Frauen betroffen sein könnten. Derzeit sind 30 von ihnen identifiziert, die Suche nach weiteren potenziellen Opfern dauert an.

Wie bekannt wurde, stieß die Berliner Polizei im Jahr 2025 im Rahmen von Ermittlungen gegen eine andere Person, die wegen ähnlicher Sexualstraftaten verdächtigt wurde, auf den Mann. Daraufhin durchsuchten die Strafverfolgungsbehörden seine Wohnung und beschlagnahmten verschiedene elektronische Datenträger.

Als diese Geräte im Februar 2026 ausgewertet wurden, fanden sich darauf Videos von Sexualstraftaten. Aufgrund dieser Beweise wurden die Ermittlungen ausgeweitet und der Verdächtige im März 2026 festgenommen. Die Ermittlungen zu weiteren Umständen und die Identifizierung möglicher anderer Opfer dauern an.

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