Schulausflug endet in Tragödie: 20 Kinder getötet

Schulausflug endet in Tragödie: 20 Kinder getötet

Ein schrecklicher Verkehrsunfall im Osten Ugandas hat das Leben Dutzender Schüler gefordert. Ein Bus, der von einem Schulausflug zurückkehrte, kippte um, wobei 21 Menschen, darunter 20 Kinder, ums Leben kamen. Mehr als 28 weitere Schüler erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.

Die Tragödie ereignete sich in der Nähe des Dorfes Chekwatit im Distrikt Kapchorwa. Berichten zufolge verlor der Fahrer die Kontrolle über den Bus, als Schüler der King David Grundschule in Kampala von einem Ausflug zu den Sipi-Fällen zurückkehrten.

Ersten Informationen zufolge kam das Fahrzeug von der Straße ab, prallte gegen einen großen Felsen und überschlug sich anschließend. Infolgedessen erlitten viele Passagiere im Bus schwere Verletzungen.

Am Straßenrand aufgestapelte beschädigte Möbel und Menschen, die sie beobachten.

Neben den 20 Schülern kamen auch der Gründer und Leiter der Schule bei dem Unglück ums Leben. Die verletzten Kinder sowie drei Erwachsene wurden umgehend in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Nach Angaben der Ärzte befinden sich mindestens neun Opfer in kritischem Zustand.

Lokales medizinisches Personal leistete einigen Verletzten noch vor Ort Erste Hilfe.

Nach der Tragödie beschloss die ugandische Regierung, Schulausflüge und Gruppenreisen mit Schülern im ganzen Land vorübergehend auszusetzen. Laut Behörden bleibt diese Einschränkung in Kraft, bis die Sicherheitsanforderungen für Schüler überprüft wurden.

Die Regierung hat zudem zusätzliche Maßnahmen eingeleitet, um den technischen Zustand von Schulbussen zu überprüfen, die Sicherheitsanforderungen für Fahrer, die Schüler befördern, zu verschärfen und die Ursachen der Tragödie gründlich zu untersuchen.

Die Polizei setzt derzeit ihre Ermittlungen zum technischen Zustand des Busses, zum Verhalten des Fahrers und zu anderen Faktoren, die zu dem Unfall führten, fort.

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